Feuerwehr fängt ein Pokemon im Rhein. (Symbolbild: Rob Brooks)

Feuerwehr fängt ein Pokemon im Rhein. (Symbolbild: Rob Brooks)

Das beliebte Spiel Pokémon go bescherte der DLRG und den Feuerwehren in Mainz und Wiesbaden. Um 23.18 Uhr lief ein Nortuf auf, dass ein Mann am Mainzer Konrad-Adenauer-Ufer nahe der Auffahrtrampen der der Theodor-Heuss-Brücke in den Rhein gestürzt sei. Sofort rückten zunächst die Kasteller und Mainzer DLRG und dann auch die Bootsgruppen und Tauchtrupps der beiden Feuerwehren aus. An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass ein 23 jähriger Mann in einem knallgelben Pokémon-Kostüm, abgerutscht und in den Rhein gestürzt war. Er trieb sofort ab.

Rettungsschwimmer springt sofort hinterher

Ein 33-jähriger Rettungsschwimmer aus dem hessischen Hochheim sprang direkt mit der Absicht hinterher, denn jungen Mann zu retten. Durch die starke Strömung wurde er aber an dem verunglückten vorbei getrieben und konnte den Mann im Pokémon-Kostüm nicht erreichen. Die Feuerwehrmänner warfen beiden Männern im Wasser Rettungsringe zu, damit sie sich über Wasser halten können. Der Rettungsschwimmer schaffte es alleine an eine Treppe am Ufer, das gelbe Pokémon wurde von der der DLRG Kastell „gefangen“, das allerdings nicht mit einem Pokeball, sondern mit einem Rettungsboot. Beide Männer wurden danach an den Rettungsdienst übergeben und versorgt.