Samstag, Januar 30

Das tödliche „Nur mal eben …“

Polizei klärt auf
Polizei klärt auf

Nur mal kurz auf´s Handy geschaut hatte ein 67-jähriger Autofahrer im November vergangenen Jahres auf der A61 in der Nähe von Bad Kreuznach. Den Tag wird er wohl nie vergessen, denn es war der Tag, an dem seine Lebensgefährtin neben ihm starb, weil er einen Augenblick abgelenkt war und in einen Lkw hineinraste.

1 Sekunde Ablenkung – 14 Meter im Blindflug

Dieser und ähnliche Verkehrsunfälle ereignen sich immer öfter, allein 2014 auf rheinhessischen Autobahnen 181 mal. „1 Sekunde Ablenkung – 14 Meter im Blindflug“, unter diesem Motto steht deshalb eine neue Verkehrspräventionsveranstaltung der Polizei Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR). Die Aktion ist Teil der Kampagne „Runter vom Gas“, die bundesweit durchgeführt wird.

Polizei klärt auf und informiert

Auf dem Parkplatz Wonnegau-West an der A61 bei Worms klärten erstmals am 1. Oktober Beamte der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim gemeinsam mit den DVR Verkehrsteilnehmer über die möglichen Folgen auf, wenn nur eine Sekunde die nötige Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr fehlt. Dazu hatte der DVR einen Straßenabschnitt aufgebaut, der die Strecke simuliert, die ein Auto bei einer Geschwindigkeit von 50 Kilometern pro Stunde in einer Sekunde zurücklegt.

Nur mal eben

Zielgruppe waren Fahrer, die zuvor beim „nur mal eben“ Telefonieren, Hantieren an Navigationsgeräten oder Autoradios, beim Essen, Trinken und anderen ablenkenden Tätigkeiten ertappt wurden. Aber auch zahlreiche Gäste der Raststätte nutzten die Gelegenheit sich zu informieren. Insgesamt 106 Beratungsgespräche wurden geführt, 17 Autofahrer müssen wegen des Telefonierens ein Bußgeld bezahlen. Obwohl dabei auch noch ein Punkt in Flensburg droht, nahmen alle das Gesprächsangebot gerne an und waren häufig überrascht, welche Konsequenzen nur eine Sekunde Ablenkung haben kann. Für zwei Autofahrer hatte die Veranstaltung ernsthaftere Folgen. Sie standen nämlich auch noch unter dem Einfluss von Drogen.

Quelle: Pressemeldung Polizei Wörrstadt

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Prima. es hat geklappt. :-)

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