Beim diesjährigen 22. Deutschlandpokal am 22. und 23. November in Warendorf gelang es dem Landeskader einen sehr guten siebten Platz im Ländervergleich zu erreichen. Mit Sascha Kloft, Anja Parotat, Dominik Schmahl, Manuel Blum, Julia Fritz, Mareike Kröhl und Anne Sorowka waren sieben der vierzehn Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz aus der OG Nieder-Olm / Wörrstadt und hatten großen Anteil am Erfolg. Mittlerweile gehört der Deutschlandpokal in Warendorf zu den festen Größen nicht nur im europäischen, sogar im weltweiten, Rettungssport.

Das Team Rheinland-Pfalz

Das Team Rheinland-Pfalz

Neben dem internationalen Nationenvergleich bei dem dieses Jahr 13 Teams, unter anderem Südafrika, Australien, Neuseeland und Japan, am Start waren findet auch der Vergleich der Landesverbandsmannschaften statt. Von den 18 DLRG-Landesverbänden waren in diesem Jahr 15 am Start.

Gute Vorzeichen für den Deutschlandpokal

Die guten Vorzeichen für den Deutschlandpokal durch die erfolgreichen Deutschen Meisterschaften und die guten Leistungen der Athleten bei der Deutschlandpokal-Qualifikation wurden kurzfristig etwas getrübt, da mit Markus Bermes und Vanessa Debo zwei der Topathleten des Landeskaders krankheitsbedingt ausfielen.

Für die Damen des Landesverbands gingen somit an den Start: Katharina Stuppy, Mareike Kröhl, Lara Braun, Hanna Kehl, Anja Parotat. Herren: Martin Klimach, Lukas Gilz, Holger Baldauf, Dominik Schmahl, Sascha Kloft. Juniorinnen: Julia Fritz, Anne Sorowka. Junioren: Manuel Blum, Tim Brang.

Weltrekord unterboten

Herauszuhebende Leistungen auf Einzelstrecken sind insbesondere der 15. Platz von Martin Klimach über 100m Lifesaver wo er mit 56,8 Sekunden seinen eigenen Ü30-Masters – Weltrekord um fast zwei Sekunden unterbot. Wiederum Martin war es, der über 100m Retten mit Flossen mit 50,23 Sekunden Platz 18 erreichte und wiederum einen Ü30-Weltrekord brach.

Bei den Staffeln war die 4x50m Gurtretterstaffeln der Herren besonders stark. Mit 1:36,86 reichte es für Platz 8 und nur eine Landesverbandsmannschaft war schneller als Martin, Holger, Lukas und Dominik.

Bestes Ergebnis in der Mehrkampfwertung

Das beste Ergebnis in der Mehrkampfwertung der Einzelschwimmer aus allen Nationen gelang Martin Klimach mit dem 40. Platz, womit er auch viele Athleten aus Nationalmannschaften hinter sich lies. Lukas Gilz wurde 49., Holger Baldauf 90., Dominik Schmahl 94., Tim Brang 95., Manuel Blum 98., Sascha Kloft hatte eine Disziplin weniger in der Wertung und erreichte Platz 135.

Bei den Damen schaffte es Hanna Kehl auf Platz 64, Mareike Kröhl auf 67, Julia Fritz auf 69, Lara Braun auf 70, Katharina Stuppy auf 84, Anne Sorowka auf 99, Anja Parotat hatte eine Disziplin weniger in der Wertung und erreichte Platz 132.

Am Ende der beiden Wettkampftage stand für den Landesverband der siebte Platz der 15 Landesverbände, nur knapp hinter Schleswig-Holstein, Baden und Hessen, fest. Mecklenburg Vorpommern, Westfalen und Sachsen-Anhalt waren einmal wieder eine Klasse für sich. Unsere vier Junioren schafften es, nachdem sie nach dem ersten Tag noch auf Platz eins lagen, in Summe über die beiden Tage die drittmeisten Punkte der 15 Juniorenteams zu holen. Die bisher beste Wertung für den Landesverband Rheinland-Pfalz.

Das Team Rheinland-Pfalz

Das Team Rheinland-Pfalz

„Der Deutschlandpokal war ein gebührender Abschluss einer erfolgreichen Rettungssport-Saison für die Rheinland-Pfälzer Schwimmer. Wir sind auf einem guten Weg den Rettungssport in Rheinland-Pfalz voranzubringen, doch es ist noch immer viel Luft nach oben. Gerade im männlichen Nachwuchs muss noch einiges getan werden, die Strukturen des Rettungssports in den Gliederungen müssen professioneller werden und das Problem der teilweise zu wenigen zur Verfügung stehenden Wasserzeiten angegangen werden.“, zieht Landestrainer Daniel Schüßler das Fazit. „Jetzt drücken wir, nachdem sich Julia Fritz bereits für den D/C-Kader der Bundesebene qualifiziert hat den fünf Sportlern die Daumen, die von der Bundestrainerin zu einem Sichtungslehrgang eingeladen wurden.“