Rettungsboot der DLRG Oppenheim im Einsatz

Rettungsboot der DLRG Oppenheim im Einsatz

Derzeit hat der Rhein einen sehr niedrigen Wasserstand. Dadurch ist auch die Strömung etwas langsamer und der Fluss wirkt harmloser als sonst. Er ist es nicht! Im Gegenteil, es kommen neue Gefahren dazu.

Nach wie vor ist die Strömung die größte Gefahr für Leib und Leben von Schwimmern. Doch durch den niedrigen Wasserstand ist der Fluss auch flacher und Menschen können teilweise in sehr großen Abständen zum Ufer noch stehen. Am Strandbad Oppenheim beispielsweise sind das gut und gerne 80 und mehr Meter. Wer sich dort draußen aufhält, steht aber bereits sehr nahe an der Fahrrinne der Schifffahrt, markiert durch die grünen und roten Bojen. Wenn es jetzt tiefer wird und eine Person den Boden unter den Füßen verliert, besteht Gefahr, dass sie direkt in die Schifffahrtsrinne gezogen wird.

Frachtschiffe können nicht wie ein PKW bremsen und ein Mensch in der Fahrrinne ist damit tödlicher Gefahr ausgesetzt. Außerdem ist die Strömung in der Mitte des Flusses stärker als am Rand und zieht Menschen unerbittlich mit sich.

Die langsame Strömung vermittelt Schwimmern oft ein trügerisches Gefühlt der Sicherheit. Doch auch bei diesem niedrigen Wasserstand hat die Strömung nichts von ihrer Gefährlichkeit verloren. Sie zieht Schwimmer nach wie vor mit sich, wenn man den Boden unter den Füßen verliert. Nicht nur unsichere Schwimmer oder Kinder sondern alle, die im Rhein baden wollen, sollten deshalb immer am Ufer bleiben und nicht dem flachen Wasser folgend weit raus laufen.