Mit einem Heimspiel gegen die SG Weiterstadt startet das Damenteam der djk Nieder-Olm am Sonntag (15.30 Uhr) in das Abenteuer Basketball-Regionalliga. Dass die Regionalliga für den Aufsteiger aber kein Abenteuer bleibt, sondern schnell Alltag wird, davon ist Trainer Uwe Seiffert überzeugt. „Unser Ziel ist, nicht abzusteigen und das möglichst schnell zu schaffen“, sagt Seiffert. Der Trainer erwartet eine ausgeglichene Liga. Lediglich der TSV Krofdorf/Gleisberg und der ASC Theresianum II seien in der Lage, vorneweg zu marschieren. „Dahinter wird es extrem von der Tagesform abhängig sein, wer wen schlägt“, sagt Seiffert.

Das Damen-Team der djk Nieder-Olm

Das Damen-Team der djk Nieder-Olm

„Die Mädels kennen sich, sind eingespielt und nur schwer ausrechenbar“, sagt Seiffert. „Das macht uns zu einem unangenehmen Gegner.“ In der vergangenen Saison wiesen die djk-Frauen elf verschiedene Topscorerinnen auf. „Wir wollen unseren Trumpf in der Defense belassen“, sagt Seiffert, der seinem Team aber auch einräumt, sich erst einige Spiele an die neue Liga zu gewöhnen. „Viele Spielerinnen haben in ihrer Karriere schon mal in der Regionalliga gespielt und sind das Niveau gewohnt“, sagt Seiffert. „Dennoch wird es interessant sein zu sehen, wie die Mädels mit der Situation umgehen, einige enge Spiele zu haben.“

Die drei Neuzugänge Christine Arnold, Elena Esser und Doro Schmitt haben sich sehr gut im Team eingelebt. Von der Flügelspielerin Arnold, die vom Oberligisten TSG Maxdorf an die Selz gewechselt ist, verspricht sich Seiffert einige neue Elemente im Spiel der „Drachen“. „Sie ist sehr gut ausgebildet und stellt einen Charakter dar, den wir so in unserem Team noch nicht hatten.“

Die 25-jährige Flügelspielerin Elena Esser spielte bisher beim Landesligisten TV Hechtsheim „und braucht noch Zeit bis sie sich an das Niveau gewöhnt hat“, sagt Seiffert. „Sie ist eine perspektivische Spielerin an der wir in Zukunft noch sehr viel Spaß haben werden.“

Rückkehrerin Dorothee Schmitt bringe das Team vor allem aufgrund ihrer Einstellung weiter. „Sie ist eine Kämpferin. Davon profitiert die ganze Mannschaft“, sagt Seiffert. Die 27-jährige Flügelfrau war studienbedingt in den vergangenen zwei Jahren kürzer getreten, gehört nach zuletzt sporadischen Einsätzen im djk-Landesligateam nun aber wieder fest zum Regionalliga-Kader. Und mit diesem will Schmitt in dieser Saison möglichst früh den Klassenerhalt feiern.