Freitag, Oktober 30

Schlagwort: Flughafen

Lärm mit Lärm bekämpfen
Fluglärm, Leitartikel, Rheinhessen vor Ort

Lärm mit Lärm bekämpfen

MdB Rößner kritisiert Forderung nach mehr Luftstraßen Zur Forderung des Vorstandsvorsitzenden der Fraport AG, Dr. Stefan Schulte, nach mehr Luftstraßen für eine verbesserte Einhaltung des Nachtflugverbots erklärt die Mainzer Bundestagsabgeordnete und Mitinitiatorin des Parlamentskreises Fluglärm Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): „Mit Herrn Schultes Forderung nach mehr Luftstraßen dürfen wir uns nun aus einem bunten Potpourri an Entschuldigungen für die stetigen Verstöße gegen das Nachtflugverbot bedienen. Ganz nach dem Motto: ‚Wenn du sie nicht überzeugen kannst, verwirre sie.‘ Ob es nun überfüllte Luftstraßen sind, Unwetter oder vielleicht doch zu eng getaktete Flugpläne. Selbst wenn die Wahrheit irgendwo dazwischen läge, erklären die vermeintlichen Überlastungen auf keinen F...
Fluglärm: Grüne in Rheinland-Pfalz fordern Nachtflugverbot
Fluglärm, Leitartikel, Rheinhessen vor Ort

Fluglärm: Grüne in Rheinland-Pfalz fordern Nachtflugverbot

In der nachfolgend im Wortlaut veröffentlichten Presseerklärung fordern die Grüne in Rheinland-Pfalz ein Nachtflugverbot, um den Fluglärm zu reduzieren. Fluglärmbericht zeigt: Höchste Zeit für ein gesetzlich verankertes Nachtflugverbot! Das Umweltbundesamt kommt in seinem Fluglärmbericht 2017 zu dem Schluss, dass die bestehenden gesetzlichen Vorgaben die Menschen nicht genügend vor den Auswirkungen des Flugverkehrs schützt. Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete und stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss, Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), erklärt hierzu: „Der Fluglärmbericht des Umweltbundesamtes fällt vernichtend aus. Und er zeigt: Die Große Koalition hat den Schutz vor Fluglärm konsequent ignoriert. Die nächste Bundesregierung muss deutlich mehr tun. ...
Streit um Südumfliegung geht in die nächste Runde
Fluglärm, Leitartikel, Polizei und Rettungsdienst, Rheinhessen vor Ort

Streit um Südumfliegung geht in die nächste Runde

Im September 2013 hatte der VGH in Kassel die sog. Südumfliegung am Flughafen Frankfurt Main für rechtswidrig erklärt und keine Revision zugelassen. Dagegen hat das BAF Beschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig eingelegt. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat nun entschieden, dass die Revision aufgrund grundsätzlicher Bedeutung doch zuzulassen ist. Hierbei soll vor Allem die Klärung von Rechtsfragen hinsichtlich der verfahrenstechnischen Genehmigung von Flugrouten im Vordergrund stehen. Revisionsverfahren schließt sich an Das Revisionsverfahren vor dem BVerwG schließt sich nun unmittelbar an. Der nächste Schritt ist die Begründung der Revision durch das BAF. Die hierfür vorgesehene Frist beträgt einen Monat. Sie kann jedoch durch das Gericht verlängert werden...
Deutsche Flugsicherung faktisch vor dem Bankrott – eine Glosse der Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen
Fluglärm, Leitartikel, Rheinhessen vor Ort

Deutsche Flugsicherung faktisch vor dem Bankrott – eine Glosse der Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen

In den letzten Tagen wurde deutschlandweit in den Medien verbreitet, dass die Deutsche Flugsicherung durch den Bund mit 500 Millionen Euro subventioniert werden soll, unter Anderem, um Start- und Landegebühren von Flugzeugen am Flughafen niedrig halten zu können. Das heißt im Klartext, dass hier ein Pleitegeier subventioniert werden soll, damit die Luftfahrt nicht geschwächt wird! Die Tatsache, dass die Deutsche Flugsicherung in den letzten Jahren ruinöse 705 Millionen Euro Schulden aufgetürmt hat, ist für die Bundesregierung kein Anlass, nachzuforschen, warum dort nicht nach betriebswirtschaftlichen Regeln gearbeitet wird. Wenn im normalen Wettbewerb stehende Firmen mit Verlust arbeiten, werden die Verantwortlichen gefeuert. Nicht so bei den Seilschaften in 100 Prozent bundeseigene...
Südumfliegung: Stellungname der Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen
Fluglärm, Leitartikel, Rheinhessen vor Ort

Südumfliegung: Stellungname der Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen

Der Verwaltungsgerichtshof Kassel hat die Südumfliegung für rechtswidrig erklärt, da es gravierende Abwägungsfehler im Prozess der Routengestaltung gab. Während der mündlichen Verhandlung ergab sich, dass das Gericht unter anderem kritisierte, dass die Sicherheit der Südumfliegung nicht hinreichend überprüft wurde und auch jetzt nicht garantiert werden kann. Weiter wurde kritisiert, dass keine Alternativlösungen untersucht worden waren. Südumfliegung angeblich aus Sicherheitsgründen eingeführt Das scheint verwunderlich, denn bis vor kurzem war von Seiten der Verantwortlichen, einschließlich der FLK behauptet worden, die Südumfliegung sei gerade aus Sicherheitsgründen eingeführt worden. Erst als sich herausstellte, dass tatsächlich massive Sicherheitsmängel vorliegen, schwenkte man um...
Stellungnahme der Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen zum S​topp des neuen Start​verfahrens durch die​ Lufthansa​
Fluglärm, Leitartikel, Rheinhessen vor Ort

Stellungnahme der Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen zum S​topp des neuen Start​verfahrens durch die​ Lufthansa​

Die Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen begrüßt die Aussetzung des erst zum 01.02.2013 in Probebetrieb genommenen neuen Startverfahrens der Lufthansa. Dieses neue Verfahren war ein erneuter Schlag ins Gesicht der lärmbetroffenen Bevölkerung. Es sah vor, dass der anfängliche Steilstart bis 1.500 Fuß nur noch bis 1.000 Fuß durchgeführt wird und danach der Schub für mehr Geschwindigkeit anstelle von Höhengewinn eingesetzt wird. Lufthansa versprach sich dadurch Kerosineinsparungen von 3.000 Tonnen im Jahr. Lobenswerter Ansatz Umwelttechnisch gesehen ist das sicherlich ein lobenswerter Ansatz. Bedenkt man aber, dass die Südumfliegung, die auf dem Weg nach Norden den Umweg über den Süden nimmt, deutlich mehr Kerosin verbraucht, wird die rein finanzielle Motivation schnell deutlich. I...
Fluglärm: Die Fraport-Mogelpackung bei den Lärmentgelten für 2013
Fluglärm, Leitartikel, Rheinhessen vor Ort

Fluglärm: Die Fraport-Mogelpackung bei den Lärmentgelten für 2013

Die Fraport AG hat die neuen lärmabhängigen Start- und Landegebühren für 2013 veröffentlicht. Man hatte zwar bereits im Vorfeld verkündet, dass die lärmabhängigen Start- und Landegebühren speziell in den Randstunden (22-23 und 5-6 Uhr) in 2013 angehoben werden. Tatsächlich muss ein Flugzeug  mit maximal 90,5 db(A) in 2013 auch mehr zahlen als in 2012. Laute Flugzeuge in leisere Gruppen umgruppiert Erstaunlich ist aber, dass die gleiche Boing 747-400, die in 2012 noch in der Kategorie von 89,1 bis 90,5 db(A) eingruppiert war, nun in 2013 in die Kategorie von 84 bis 84,9 db(A) fällt und damit deutlich geringe Entgelte zu zahlen hat. Dieses Vorgehen ist aus unserer Sicht ein Betrug an den von Fluglärm geplagten Menschen und gleichzeitig führt es die Bekundungen der Fraport AG ad absurdu...
Fluglärmkommission ​will den Sack für Rheinland-Pfalz zumach​en​
Fluglärm, Leitartikel, Rheinhessen vor Ort

Fluglärmkommission ​will den Sack für Rheinland-Pfalz zumach​en​

Durch die Nachricht, die Fluglärmkommission Frankfurt werde demnächst „für Rheinland-Pfalz den Sack zumachen“, sieht sich die Initiative gegen Fluglärm Rheinhessen zu folgender Mitteilung veranlasst: Fluglärmkommission handelt inakzeptabel Es ist unverständlich, dass ein Gremium wie die Fluglärmkommission, die im Sinne ihrer gesetzlichen Grundlage eine dienende Funktion hat, sich in dieser inakzeptablen Weise als Machthaberin über das Schicksal der Fluglärmbetroffenen in Rheinland-Pfalz gebärdet. Der Stil des Vorsitzenden Thomas Jühe zeigt insgesamt eine diktatorische und realitätsfremde Amtsanmaßung, die sich nur dadurch erklären lässt, dass er sich voll und ganz der Luftfahrtwirtschaft verpflichtet fühlt. Die Initiative gegen Fluglärm Rheinhessen weist darauf hin, dass die Flugl...
Fluglärm: Mustereinwendung zum Lärmaktionsplan steht als Download zur Verfügung
Fluglärm, Leitartikel, Rheinhessen vor Ort

Fluglärm: Mustereinwendung zum Lärmaktionsplan steht als Download zur Verfügung

Mit der nachfolgenden Pressemeldung erklärt die Stadt Mainz, dass auf der Internetseite der Stadt eine Mustereinwendung zum „Lärmaktionsplan“ als Download zur Verfügung steht. Diese Mustereinwendung ist auf Mainz abgestimmt, muss nicht 100% übernommen werden, da es ja ein Muster ist. Sie kann auch selbst adaptiert und auf andere betroffene Gemeinden und Kommunen oder Rheinhessen ausgedehnt werden. Einwendungen noch bis spätestens 19. Oktober 2012 möglich PRESSEMELDUNG: Am Montag, 3.September 2012 hatte das zuständige Regierungspräsidium Darmstadt den „Lärmaktionsplan“ für den Flughafen Frankfurt vorgelegt. Dieser sollte dazu dienen, die Lärmsituation zu bewerten und Maßnahmen, Konzepte und Strategien zu entwickeln, um unter Beteiligung der betroffenen Öffentlichkeit, der zustän...
Fluglärm in Rheinhessen – Wird es noch viel schlimmer?
Fluglärm, Leitartikel, Rheinhessen vor Ort

Fluglärm in Rheinhessen – Wird es noch viel schlimmer?

In der offiziellen Pressemeldung der Lufthansa wird erläutert, dass nach rund vier Jahren Bauzeit am Frankfurter Flughafen der Flugsteig A-Plus eröffnet wurde. Das ist eine 800 Meter lange Westerweiterung des Terminals 1. Ab dem kommenden Mittwoch, dem 10. Oktober, wird dort der Regelbetrieb gestartet. Wie die Lufthansa mitteilt, steht A-Plus nur der Lufthansa und deren Star Alliance-Partnern zur Verfügung. Der Erweiterungsbau hat 700 Millionen Euro gekostet und ermöglicht, dass das größte deutsche Luftverkehrsdrehkreuz dann sechs Millionen zusätzliche Passagiere abfertigen kann. Damit steigt die Kapazität des Flughafens auf insgesamt rund 65 Millionen Fluggäste pro Jahr. Mehr Fluggäste mehr Flugzeuge mehr Fluglärm Sechs Millionen zusätzliche Passagiere bedeuten auch, dass zusätzl...

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