Donnerstag, Juli 23

Fridays For Future Mainz zum Deutschen Earth-Overshoot-Day am 03.05.

Anlässlich des deutschen Earth-Overshoot-Day kündigt die Mainzer Ortsgruppe von Fridays For Future eine Protestaktion auf dem Gutenbergplatz an, um auf die Überschreitung unserer natürlichen Ressourcen aufmerksam zu machen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind zur Zeit keine Versammlungen im herkömmlichen Sinne möglich. Dennoch sollten auch jetzt Wege gefunden werden, öffentliche Meinungsäußerung im Sinne der demokratischen Freiheiten weiter zu ermöglichen, so die Veranstalter*innen. Also wurde in enger Absprache mit der Stadt Mainz eine Lösung gefunden, die unter besonderen Auflagen zum Infektionsschutz eine öffentliche Aktion möglich macht.

Diese Veranstaltung ist für Sonntag, den 3. Mai um 14 Uhr auf dem Gutenbergplatz geplant. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Menschen begrenzt. Die Teilnehmenden werden den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten und Mund- sowie Nasenschutz tragen. 2 Ordner*innen vor Ort werden die Einhaltung der Auflagen sicherstellen. Neben 3 Reden werden kurze, im Vorhinen aufgezeichnete Statements von zahlreichen Aktivist*innen über Lautsprecher abgespielt. Die Redner*innen versicherten, das Mikrofon nach Benutzung sorgsam zu desinfizieren.

„Auch in der Pandemie müssen wir kreative Wege finden, das fundamentale Recht auf demokratischen Protest weiterhin wahrzunehmen. Eine Gesellschaft, die nicht mehr protestiert, wäre eine tote Gesellschaft.“ – Maurice Conrad, Pressesprecher  Fridays For Future Mainz

Der Earth-Overshoot-Day wird auf Basis des ökologischen Fußabdrucks errechnet. Es handelt sich um den Tag eines Kalenderjahres, an dem alle Ressourcen aufgebraucht wurden, die innerhalb diesen Jahres auf natürliche Weise regenerierbar sind.
Dabei wird unter Anderem auch der CO2-Fußabdruck berücksichtigt.
Der internationale Earth-Overshoot-Tag lag vergangenes Jahr im Juli und rückt jedes Jahr etwas vor.

„Die massive Verschmutzung, Ausbeutung und Zerstörung auf unserer Erde, die sich im Earth Overshoot Day und auch im Klimawandel ausdrückt, ist die größte Krise der Menschheit. Daher ist es notwendig, dass die derzeitig im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie  getroffenen Maßnahmen mit der Lösung dieser Krise im Einklang stehen.“ – Theresa Gemke, Pressesprecherin Fridays For Future Mainz

Auch zu den aktuell geplanten Staatshilfen für Unternehmen äußerte sich die Bewegung:
„Die Hilfe gegenüber Unternehmen wie der Lufthansa im Zuge der Coronakrise, ob kommunal oder landesweit, muss kompromisslos an die Einhaltung ökologischer Standards gekoppelt werden. Alles andere wäre grob fahrlässig und das völlig falsche Signal.“ – Maurice Conrad, Pressesprecher Fridays For Future Mainz

Fridays For Future Mainz

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Prima. es hat geklappt. :-)

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