Die App KATWARN warnt vor Unwettern und anderen Katatstrophen.

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Die Sporthalle des Nieder-Olmer Gymnasiums ist in der Nacht auf Montag für Opfer des Sturmtiefs „Fabienne“ geöffnet. Betroffene Personen können dort die Nacht verbringen. Die Halle ist geöffnet, die Schnelleinsatzgruppe des Mainz-Binger Katastrophenschutzes ist vor Ort. Für Feldbetten zum Übernachten sowie Verpflegung ist gesorgt.

Sturmtief „Fabienne“ fegte am Sonntagnachmittag über den Landkreis Mainz-Bingen

Sturmtief „Fabienne“ fegte am Sonntagnachmittag über den Landkreis Mainz-Bingen. Betroffen von den Sturmschäden sind vor allem die Verbandsgemeinden Nieder-Olm und Rhein-Selz sowie Teile der Verbandsgemeinde Bodenheim. Die Feuerwehren zählten bis gestern Abend mehr als 320 Einsätze, die von den Feuerwehreinheiten aus der Region sowie Einheiten aus dem Kreis Alzey-Worms, den Rettungsdiensten und dem Technischen Hilfswerk (THW) gefahren wurden.

Rund 450 Helfer waren im Einsatz, die Feuerwehren waren bis in die Nacht aktiv. Das THW fuhr ebenfalls noch am späten Abend in betroffenen Häusern vorbei und prüfte die Standfestigkeit. Es wurden viele Dächer abgedeckt, Bäume umgeknickt und Keller liefen voll Wasser. Zudem kam es zu Schäden an Strom-Oberleitungen, zwischen Mommenheim und Schwabsburg knickte ein Strommast um. Der Strom war in mehren Orten der Region für einige Zeit ausgefallen. Zudem ist die Bahnstrecke zwischen Mainz und Worms gesperrt.

Landrätin Dorothea Schäfer war mit dem Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Jacobus am Abend noch unterwegs und machte sich ein Bild von der Situation vor Ort. Der Verbandsbürgermeister von Rhein-Selz, Klaus Penzer, und sein Nieder-Olmer Amtskollege Ralph Spiegler waren ebenfalls dabei. Die Landrätin dankt allen Helfern, welche die Lage sehr professionell abhandeln. Ebenso sehe man, wie gut man in Katastrophen aufgestellt sei.

Quelle: Landkreis Mainz-Bingen