Da in der Nacht keine zuständige Anlaufstelle erreicht werden konnte, wurde der Uhu dann für die nächsten Stunden auf der Polizeidienststelle in einer freigeräumten Garage untergebracht. (Foto: Polizei Oppenheim)

Da in der Nacht keine zuständige Anlaufstelle erreicht werden konnte, wurde der Uhu dann für die nächsten Stunden auf der Polizeidienststelle in einer freigeräumten Garage untergebracht. (Foto: Polizei Oppenheim)

In der Nacht zum Dienstag, 18. September gegen 01.40 Uhr, informierte ein Oppenheimer Bürger die Polizei darüber, dass am südlichen Stadtrand im Feld ein verletzter Uhu sitzt.

Die Polizeibeamten konnten den Uhu an der angegebenen Stelle tatsächlich auffinden, er hatte offensichtlich eine Verletzung am Flügel.

Mithilfe einer mitgeführten Regenjacke konnte der Uhu in einen Umzugskarton und darin zur Polizeiinspektion verbracht werden. Da in der Nacht keine zuständige Anlaufstelle erreicht werden konnte, wurde der Uhu dann für die nächsten Stunden auf der Polizeidienststelle in einer freigeräumten Garage untergebracht.

Am nächsten Morgen konnte eine Tierarztpraxis in Ober-Olm erreicht werden, wo eine Behandlung des Uhu möglich war. Dafür musste er allerdings dorthin verbracht werden, was zunächst gar nicht so einfach möglich war, da das Tier verängstigt war und sich bei Annäherung aufplusterte. Mithilfe eines hinzugerufenen fachkundigen NABU-Mitarbeiters konnte das Tier beruhigt und mit einer Decke eingefangen werden.

Der Uhu konnte dann durch die Polizei der tierärztlichen Behandlung zugeführt werden. Wie sich herausstellte, war tatsächlich ein Flügel gebrochen.

Mittlerweile befindet sich das Tier in einem Tierpark. Die eingesetzten Beamten hoffen, dass der Uhu nach Verheilung seiner Verletzung wieder ausgewildert werden kann. Hoffentlich dann wieder in Oppenheim.

Quelle: Polizei Oppenheim

 

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