Das beschädigte Gewächshaus der IGS Oppenheim (Foto: IGS Oppenheim)

Das beschädigte Gewächshaus der IGS Oppenheim (Foto: IGS Oppenheim)

Anders mag man das Nachfolgende nicht überschreiben, denn es sind mehrere Fälle von Vandalismus zu beklagen. Folgendes ist auf der Facebookseite der IGS Oppenheim zu lesen:

Zeugen gesucht!
An diesem Wochenende haben sich Unbekannte Zutritt zu unserem Schulgarten verschafft, das Gewächshaus und anderes zerstört, mit Farbe beschmiert und verwüstet. Sollte jemand Beobachtungen gemacht haben (der Schulgarten liegt am Weg unterhalb des Tiergartens in Richtung Rhein), so melden Sie sich bitte bei uns. Die Polizei wurde informiert.

Das aufgebrochene Tor zum Schulgarten der IGS. (Foto: IGS Oppenheim)

Das aufgebrochene Tor zum Schulgarten der IGS. (Foto: IGS Oppenheim)

Ein Projekt, an dem viele der Schulkinder sicher mit ganzem Herzen hängen, wird von irgendwelchen cerebral minderbemittelten Personen einfach demoliert und zerstört. Damit nicht genug Volker Rudert schreibt auf Facebook folgendes:

Zu dem AZ-Artikel „Grün-Paten gesucht“ habe ich heute zwei Kommentare geschrieben. Einen davon stelle ich auch mal hier ein, weil das Benehmen mancher Mitbürger schlicht asozial ist:
Grün-Paten gesucht

Wir haben vor der Gemeinschaftswohnanlage Gänsauweg/Am Daubhaus einen etwas verwahrlosten Betonpflanzbehälter der Stadt mit Geranien in drei Farbtönen bepflanzt. Vier davon wurden lin der vergangenen Nacht ausgegraben und gestohlen.
Auf einer Baumscheibe haben wir Brunnenkresse ausgesät, dort hat ein freundlicher Hundebesitzer einen – nach der Hinterlassenschaft zu urteilen – großen Hund sein Geschäft verrichten lassen. Solche Rücksichtslosigkeiten kann man dem Hund nicht verübeln, das Problem sind diejenigen Hundebesitzer, die Ihre Tiere zum koten von der Leine lassen. Dabei hat die Stadt keine 150m entfernt eine DogStation installiert (Kosten mit Aufstellung rund 500€), dort hätte der HUndeführer einen Bück-Beutel entnehmen können und die Hinterlassenschaft entsorgen können. Bücken muss man sich schon noch., das haben wir erledigt.

Hier hat sich wohl irgendjemand die Geranien für den eigenen Bedarf „besorgt“, denn Vandalen hätten den Pflanzkübel wohl „nur“ verwüstet, aber nicht die Pflanzen mitgenommen. Und das Thema Hundebesitzer und deren Verhalten – das Problem ist nie der Hund selbst, sondern am oberen Ende der Leine zu finden – braucht man wohl kaum weiter zu kommentieren.

Es bleibt die Frage, warum Menschen so etwas tun. Macht das Zerstören fremden Eigentums wirklich „Spaß“? Wird das tatsächlich als „jemandem einen Streich spielen“ betrachtet? Oder will man mit dem Demolieren jemanden verletzen und demotivieren? Das Motiv für den Blumendiebstahl dürfte noch einigermaßen erklärbar sein. Und was die Hundebesitzer da machen ist eben einfach im wahrsten Wortsinne „Scheiße“!

Diese Form der „sozialen Idiotie“ ist ja längst kein Oppenheimer Phänomen. Man denke an die Zerstörungsserie am Niersteiner Bahnhof, um nur ein Beispiel zu nennen.