Wieder wurde während eines Einsatzes Gewalt gegen Retter verübt. In Bodenheim hat ein wartender Autofahrer am Freitagabend einen Malteser Notfallsanitäter bedroht und ins Gesicht gespuckt. „Dies ist eine neue Dimension, die die Gewalt gegen unsere Rettungskräfte inzwischen angenommen hat“, ist Alexander Pohl, Bereichsleiter Rettungsdienst in der Diözese Mainz, schockiert. „Leider kommen Situationen, in denen unsere Kolleginnen und Kollegen bei der Versorgung von Patienten bedroht werden, immer häufiger vor. Die Respektlosigkeit, Aggression und Gewalt gegen Rettungskräfte nehmen zu“, berichtet Alexander Pohl aus dem Arbeitsalltag.

Die Malteser wurden zu einem Einsatz zu einer Tankstelle in Bodenheim gerufen. Im Rettungswagen wurde der Patient für den Transport ins Krankenhaus vorbereitet. Dabei blockierte das Fahrzeug die Zufahrt zum Reifendruckprüfer. Ein Autofahrer fühlte sich dadurch so gestört, dass er zuerst mehrfach hupte und die Lichthupe betätigte. Auf die Bitte des Notfallsanitäters nach Geduld und dem Hinweis, dass der Einsatz gleich beendet sei, wurde er vom Angreifer lautstark bedroht und ins Gesicht gespuckt. Der Malteser Hilfsdienst hat Anzeige erstattet.

Quelle: Malteser Mainz