Übersichtsaufnahme der Unfallstelle. (Foto: Autobahnpolizei Wörrstadt)

Übersichtsaufnahme der Unfallstelle. (Foto: Autobahnpolizei Wörrstadt)

Auf der A 61 kam es am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr kurz hinter der Anschlussstelle Bornheim in Fahrtrichtung Norden zu einem Verkehrsunfall mit drei leichtverletzen Personen. Nach ersten Erkenntnissen verlor eine 61 jährige belgische Fahrerin eines Audi aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Auto hob ab

Sie fuhr dabei auf den Anfang der Schutzplanke, hob einige Meter ab und landete auf allen vier Rädern im Grünstreifen rechts neben der Leitplanke. Dort durchbrach sie eine Buschgruppe fuhr ca. 100 Meter hinter dieser auf dem Feld parallel zur A61 weiter und steuerte wieder zurück in Richtung Fahrbahn. Die Fahrerin stieß frontal mit ihrem PKW gegen die Innenseite der Schutzplanke, wo das Fahrzeug letztlich zum Stillstand kam.

Auch Sohn und Enkelin im Auto

In dem Fahrzeug befanden sich noch ihr 33 jähriger Sohn sowie ihre 3 jährige Enkelin, ebenfalls beide belgische Staatsbürger. Der ADAC-Rettungshubschrauber landete auf der Fahrbahn, die für einen Zeitraum von 45 Minuten in Fahrtrichtung Norden vollgesperrt werden musste. Alle drei Insassen wurden leicht verletzt und wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht, wobei das Kleinkind und dessen Vater mit dem Rettungshubschrauber abtransportiert wurden. Es entstand Sachschaden von insgesamt rund 36500 Euro, wobei an dem Fahrzeug wirtschaftlicher Totalschaden entstand.

Neben der Polizei waren noch die freiwillige Feuerwehr und der Rettungsdienst im Einsatz. Die Einhaltung der Rettungsgasse in dem sich auf rund 10 km gebildeten Stau wurde unterdessen durch einen Motoradpolizisten überprüft. Es kam lediglich zu vereinzelten Verstößen, ansonsten verhielten sich die Verkehrsteilnehmer vorbildlich.

Quelle: Autobahnpolizei Wörrstadt