Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild: stock:xchng)

Feuerwehr im Einsatz. (Symbolbild: stock:xchng)

Anwohner bemerkten am Sonntagabend ein Feuer an der Treppe zur Zugangstür der Staatsanwaltschaft in der Ernst-Ludwig-Straße und verständigten Polizei und Feuerwehr. Die Tür steht bei Eintreffen der Feuerwehr in Brand, konnte jedoch schnell gelöscht werden. Durch den Brand dürfte ein Schaden von mehreren tausend Euro entstanden sein.

Bezinkanister führte zum Täter

Ein Benzinkanister in der Nähe der Tür führte schnell zum Verdacht einer vorsätzlichen Brandlegung. Im Rahmen von unmittelbar eingeleiteten, umfangreichen Fahndungsmaßnahmen konnte in Tatortnähe durch Polizeibeamte ein 18-jähriger festgestellt werden, der sich einer Personenkontrolle entziehen wollte. Er konnte nach einer kurzen Flucht gestellt und kontrolliert werden. In seiner Vernehmung räumte er die Tat ein. Als Motiv nannte der in Mainz wohnhafte junge Mann die verwehrte Herausgabe seines von der Staatsanwaltschaft sichergestellten Mobiltelefons.

Weitere Brandstiftung dürfte dem Mann anzulasten sein

Der Mann ist ebenfalls tatverdächtig, am 26. Oktober am Polizeipräsidium in der Kreyßigstraße abgestellten Sperrmüll in Brand gesetzt zu haben (wir berichteten). Wegen dieses Sachverhalts hat die Staatsanwaltschaft am 17. November Anklage zum Amtsgericht – Jugendrichter – in Mainz wegen Sachbeschädigung erhoben. Zudem wird ihm in der Anklageschrift noch versuchte Erpressung zur Last gelegt. Der Mann wurde heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Mainz vorgeführt, die antragsgemäß Haftbefehl erließ.

Quelle: Polizei Mainz