Dienstag, Juli 28

Niedrigwasser und eine Panne macht dem Fährbetrieb zu schaffen

Der technische Ausfall auf der kleinen Fähre "Kornsand" sorgte dafür, dass die Rampe nicht auf dem sogenannten "Keilwagen" an Land eingehakt werden konnte. (Bild Friedhelm Schmidt)
Der technische Ausfall auf der kleinen Fähre „Kornsand“ sorgte dafür, dass die Rampe nicht auf dem sogenannten „Keilwagen“ an Land eingehakt werden konnte. (Bild Friedhelm Schmidt)

Allmorgendlich und allabendlich nutzen viele Berufspendler die Fähre in Nierstein, um zur und von der Arbeit nach Hessen zu pendeln. Doch derzeit macht der niedrige Wasserstand im Rhein den Fährbetrieb schwer. Auf der hessischen Seite musste am Montagnachmittag schon ein Bagger anrücken, um an der Anlegerampe Kies abzurtragen, damit die Fähre anlegen kann.

Kleinere Fähre mit weniger Tiefgang im Einsatz

Am Montagnachmittal war bereits ein Bagger auf der hessischen Seite im Einsatz. (Bild: Andreas Lerg)
Am Montagnachmittal war bereits ein Bagger auf der hessischen Seite im Einsatz. (Bild: Andreas Lerg)

Dabei wurde der Fährbetrieb am  Montag bereits mit der kleineren Fähre „Kornsand“ bestritten, die einen geringeren Tiefgang hat, als die große Fähre „Landskrone“. Damit kann sie besser auf der hessischen Seite anlegen.

Am Montagabend aber sorgte dann ein technisches Problem auf eben dieser kleineren Fähre für einen Ausfall auf dem Rhein. Die Fähre erreichte zwar noch das rheinland-pfälzische Ufer. Aber es dauerte bis 19:30 Uhr bis das technische Problem soweit behoben war, dass die Autos auf der Fähre wieder an Land fahren konnten.

Fähre fährt mit halber Ladung

Durch den Ausfall war es nötig, wieder auf die große Fähre „Landskrone“ auszuweichen. Durch deren größeren Tiefgang und das flache Wasser auf der hessischen Seite konnte diese am Dienstagmorgen aber nur noch mit etwa halber Ladung fahren. Voll beladen wäre es nicht mehr möglich gewesen, auf der hessischen Seite anzulegen. Das führte zu deutlichen Wartezeiten für Autofahrer. Im Laufe des Dienstags soll auf der hessischen Seite weiter gebaggert werden, um den reibungslosen Fährbetrieb wieder zu gewährleisten.

Dadurch, dass die Fähre nur zu Hälfte beladen wird, die hintere Hälfte um genau zu sein, sinkt sie vorne nich ganz so weit ein und kann noch einigermaßen gut auf der hessischen Seite am Keilwagen festmachen. (Bild: Andreas Lerg)
Dadurch, dass die Fähre nur zu Hälfte beladen wird, die hintere Hälfte um genau zu sein, sinkt sie vorne nich ganz so weit ein und kann noch einigermaßen gut auf der hessischen Seite am Keilwagen festmachen. (Bild: Andreas Lerg)
Mittlerweile ist wie schon im letzten Jahr wieder der Seilbagger im Einsatz, um das Fahrwasser am Fähranleger zu vertiefen.
Mittlerweile ist wie schon im letzten Jahr wieder der Seilbagger im Einsatz, um das Fahrwasser am Fähranleger zu vertiefen.

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Prima. es hat geklappt. :-)

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