Wer nicht hören will... (Symbolbild: stock:xchng)

Wer nicht hören will… (Symbolbild: stock:xchng)

Durch Sicherheitskräfte der Fachhochschule Mainz wird mitgeteilt, dass ein junger Mann einem ihm erteilten Hausverbot nicht nachkommen würde. Zudem habe er die Mitarbeiter übel beschimpft und einer Sicherheitskraft auf die Brust geschlagen. Vor Ort kann der 20-Jährige uneinsichtige Mainzer angetroffen werden. Ihm wurde ein polizeilicher Platzverweis für das Gelände der Fachhochschule und die angrenzenden Straßen erteilt.

Polizei droht die Verhaftung an

Für den Fall der Nichtbefolgung des Verweises wurde ihm polizeilicher Gewahrsam angedroht. Erst nach ungefähr zehnmaliger Aufforderung kam er schließlich dem Platzverweis nach, indem er sich ein Stück wegbewegte, jedoch weiterhin auf dem FH-Gelände verblieb, wo er Streit mit Partybesuchern suchte.

Nach nochmaliger Aufforderung durch die Polizeibeamten verließ er das Gelände und stieg an der Koblenzer Straße in einen Bus ein, den er kurz darauf jedoch wieder verließ, abermals zu den Sicherheitskräften lief und diese wieder aufs Übelste beschimpfte. Als eine zweite Polizeistreife hinzugerufen wurde, um dem Katz-und-Maus-Spiel ein Ende zu bereiten, stieg der junge Mann wieder in den Bus ein, drohte hier jedoch den Fahrgästen, sie zu schlagen.

Uneinsichtig bis zum Schluss

Nun wurde ihm endgültig die Mitnahme zur Dienststelle erklärt. Da er auch hier einer mehrmaligen Aufforderung, den Bus zu verlassen, nicht nachkam, wurde er an den Armen gepackt und draußen auf dem Boden fixiert, als er versuchte, sich aus dem Polizeigriff zu lösen. Auf der Fahrt zur Dienststelle beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und die Polizeibeamtin teilweise mit sexistischen Schimpfworten und Todesdrohungen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,31 Promille. Die Nacht musste der Mann im Gewahrsam verbringen. Die Chance, dieser Maßnahme zu entgehen, hatte er jedenfalls mehrfach.

Quelle: Polizei Mainz