Zunächst brannte ein Auto, doch das Feuer griff auf ein zweites über. (Bild: Polizei Mainz)

Zunächst brannte ein Auto, doch das Feuer griff auf ein zweites über. (Bild: Polizei Mainz)

Nach derzeitigen Sachstand ereignete sich der Unfall (wir berichteten) wie folgt: Ein 18-jähriger aus Rheinhessen befuhr mit seinem Citroën Berlingo die A 63 auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Mainz. Dabei bemerkte er offenbar zu spät, dass sich vor ihm ein Stau gebildet hatte. Trotz einer Vollbremsung konnte er nicht mehr verhindern, dass er auf einen Opel Astra auffuhr. Dieser wurde durch den Aufprall auf einen Ford Focus und dieser wiederum auf einen weiteren Opel Astra geschoben.

Auto beginnt sofort zu brennen

Unmittelbar nach dem Aufprall begann der Citroën zu brennen, wodurch auch der davor stehende Opel Astra im Heckbereich Feuer fing. Alle Insassen konnten die Fahrzeuge rechtzeitig verlassen. Die beiden Insassen des Citroën wurden leicht verletzt und vorsorglich in ein Krankenhaus nach Mainz verbracht. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf rund 30.000 Euro. Da der Fahrzeugbrand unmittelbar unter einer Eisenbahnbrücke erfolgte, wurde der Notfallmanager der Deutsche Bahn hinzugezogen. An der Brücke entstand offenbar nur geringer Schaden durch Rußanhaftungen. Die Unfallstelle wurde inzwischen von ausgelaufenen Betriebsstoffen gesäubert und kann derzeit wieder befahren werden. Aktuell ist im Bereich der Unfallstelle eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h angeordnet, da der linke Fahrstreifen durch das Feuer beschädigt wurde. Nach Mitteilung der Autobahnmeisterei Heidesheim erfolgen die Instandsetzungsarbeiten zeitnah. Die Schadenshöhe an der Fahrbahn kann noch nicht beziffert werden.

Gaffer filmt mit dem Handy – mal wieder

Im rund 10 Kilometer langen Stau kam es zu einem weiteren Unfall, bei dem es aber bei einem reinen Sachschaden blieb. Leider musste die Polizei beim ersten Unfall wieder einmal beobachten, dass ein Fahrzeugführer im Vorbeifahren mit dem Handy das Szenario des Unfalls filmte.

Quelle: Autobahnpolizei Wörrstadt