Der Fahrer war am Steuer eingeschlafen und der LKW blieb auf der Leitplanke hängen. (Bild: Autobahnpolizei Wörrstadt)

Der Fahrer war am Steuer eingeschlafen und der LKW blieb auf der Leitplanke hängen. (Bild: Autobahnpolizei Wörrstadt)

Auf der A61 bei Mörstadt führte ein LKW-Unfall gestern Morgen um 5:30 Uhr zu einem 16 Kilometer langen Stau. Ein 56-jähriger Lkw-Fahrer aus Polen war kurz vor der Anschlussstelle Mörstadt in Fahrtrichtung Süden am Steuer seines Sattelzuges eingeschlafen. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb auf der Leitplanke hängen.

Keine Lenkzeitüberschreitung

Eine Auswertung der Fahrerdaten ergab keine Auffälligkeiten. Der 56-Jährige hat alle Pausen korrekt eingehalten und kann sich die plötzliche Müdigkeit selbst nicht erklären. Es entstand Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro.

Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von 100.000 Euro. (Bild: Autobahnpolizei Wörrstadt)

Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von 100.000 Euro. (Bild: Autobahnpolizei Wörrstadt)

Die Bergung des mit Stückgut beladenen Sattelzuges dauerte bis 09.00 Uhr. Zwar konnte der Verkehr über die Anschlussstelle Mörstadt an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Dennoch bildete sich ein Rückstau bis zur Anschlussstelle Alzey. Erneut ist festzustellen, dass Autofahrer sich lieber in den Stau stellen, als der über den Warnfunk verbreiteten weiträumigen Umleitungsempfehlung zu folgen.

Quelle:Autobahnpolizei Wörrstadt

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