Hiermit bleibt der LKW-Überschlag ausnahmsweise ohne schlimme Folgen. (Bild: Autobahnpolizei Wörrstadt)

Hiermit bleibt der LKW-Überschlag ausnahmsweise ohne schlimme Folgen. (Bild: Autobahnpolizei Wörrstadt)

Seit Montag steht der Parkplatz der Raststätte Wonnegau-Ost an der A61 bei Worms wieder ganz unter dem Motto „Hat´s geklickt?“. Die Autobahnpolizei Gau-Bickelheim versucht zusammen mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) Brummi-Fahrer davon zu überzeugen, den Gurt anzulegen. Untersuchungen zur Folge schnallen sich im Gegensatz zu Pkw-Fahrern nur etwas mehr als zwei Drittel an, weil sie sich in ihren großen und relativ langsamen Fahrzeugen in Sicherheit fühlen.

Wenn der LKW kippt …

Was jedoch passiert, wenn ein Lkw umkippt oder mit Wucht auf ein Hindernis auffährt, können die Berufskraftfahrer am eigenen Leib ausprobieren. Ertappten Gurtmuffeln wird angeboten, ausnahmsweise mal auf das Bußgeld zu verzichten, wenn sie sich in die Simulatoren des DVR setzen. Insgesamt 60 Lkw-Fahrer und Beifahrer nutzten gestern das Angebot. Während des Kopfstands in der echten Lkw-Kabine des Überschlagsimulators wurde selbst manch ein gestandener Mann blass. Ein tschechischer Brummifahrer geriet dabei sogar in Panik, klammerte sich verzweifelt fest und schrie so laut, dass die Simulation abgebrochen werden musste. Dass er sich zukünftig anschnallen werde, glaubte ihm jeder der Anwesenden.

Bis Mittwoch selbst ausprobieren

Interessierte Autofahrer können sich noch bis Mittwoch an der Tank- und Rastanlage informieren oder auch mal selbst ausprobieren, wie wichtig es sein kann, den Gurt angelegt zu haben.

Quelle: Autobahnpolizei Wörrstadt