Gaffer werden am Unfallort immer unverschämter. (Symbolbild: stock:xchng - Julia Borysewicz)

Gaffer werden am Unfallort immer unverschämter. (Symbolbild: stock:xchng – Julia Borysewicz)

Polizei und Rettungskräfte wurden am Sonntag MASSIV von Gaffern behindert. Eine 19 Jährige Ingelheimerin wollte mit ihrem Audi A4 von einem Parkplatz auf die Fahrbahn der Rheinstraße in Ingelheim-Nord auffahren. Hierbei übersah sie den vorfahrtsberechtigten 51 jährigen Fahrer eines Suzuki, der die Rheinstraße in Richtung Rhein befuhr. Es kommt zur nahezu ungebremsten Kollision beider Pkw. Der Fahrer des Suzuki schlägt durch den Aufprall des Unfalls mit dem Kopf in die Windschutzscheibe, verletzt sich hierbei schwer und muss vom Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Mainz geflogen werden. #

Rheinstraße für zwei Stunden gesperrt

Die 19 Jährige Fahrerin des Audi A 4 erleidet einen erheblichen Schock, leichte Verletzungen an den Händen und wird zur weiteren stationären Behandlung in das Diakonie-Krankenhaus nach Ingelheim verbracht. Die beiden Pkw wurden zur weiteren Begutachtung sichergestellt. Die Rheinstraße musste für zwei Stunden komplett gesperrt werden.

Gaffer: Vater hält seine dreijährige Tochter über den Schwerverletzten

Es bestand abermals ein erhebliches Aufkommen von Schaulustigen, die auf Grund Kräftemangels nicht aus dem Unfallbereich herausgehalten werden konnten. In einem Fall hielt ein Vater seine dreijährige Tochter über den am Boden liegend, blutenden Schwerverletzten, währen dieser notärztlich behandelt wurde. Der 35 jährige Familienvater wurde von den eingesetzten Beamten auf sein Verhalten hingewiesen, war völlig uneinsichtig und unflätig. Die Personalien wurden aufgenommen, ihm wurde ein Platzverweis ausgesprochen und es erfolgt eine Mitteilung an das Jugendamt. Ein weiterer Fall dieser Art ereignete sich am Wochenende im im Landkreis Altenkirchen.

Quelle: Polizei Mainz