Polizeikommissar Florian Rockenbach von der Polizeiautobahnstation Heidesheim mit dem verletzten Greifvogel. (Bild: Autobahnpolizei Heidesheim)

Polizeikommissar Florian Rockenbach von der Polizeiautobahnstation Heidesheim mit dem verletzten Greifvogel. (Bild: Autobahnpolizei Heidesheim)

Echt tierisch ging es am 19. Mai bei der Polizeiautobahnstation in Heidesheim zu. Zunächst ging um 09:30 Uhr der Hinweis der Autobahnmeisterei auf einen verletzten Greifvogel neben der Autobahn A 60, Höhe Abfahrt Bingen-Ost, ein. Die alarmierten Beamten fanden dann auch das verletzte Tier am Randstreifen der Autobahn vor.

Zweckentfremdeter Katzenkorb

In Ermangelung eines entsprechenden Vogelkäfigs nahmen die Beamten kurzerhand ein Katzenkörbchen als Ersatz (siehe Foto mit Polizeikommissar Florian Rockenbach von der Polizeiautobahnstation Heidesheim) und setzten den verletzten Vogel behutsam dort hinein. Anschließend wurde das Tier zunächst ins Tierheim nach Ingelheim und dann aufgrund der dort festgestellten Verletzungen aber direkt zum Tierarzt gefahren.

Quack Quack Quack

Etwa eine Stunde später meldeten Autofahrer eine Entenfamilie auf der A 60, in Höhe der Rastanlage Heidenfahrt, die offenbar die Autobahn von rechts nach links über alle Fahrspuren überqueren wollte. Die Beamten der Polizeiautobahnstation rückten erneut aus und verlangsamten aus beiden Richtungen mit ihren Streifenwagen den Verkehr, um das Queren der Entenfamilie zu erleichtern. Allerdings fanden die Beamten keine Entenfamilie mehr vor. Sie hatte wohl den ungefährlicheren Weg wieder über die angrenzenden Wiesenflächen angetreten.

Ente gut, alles gut!