Insgesamt sechs Wildunfälle verzeichnete die Autobahnpolizei Heidesheim am letztem Wochenende. Die Serie begann am Sonntag gegen 05:00 Uhr auf der A 60, im Bereich des Autobahndreieck Nahetal. Hier kollidierte ein PKW mit einem Reh, das über die Mittelschutzplanke auf die Fahrbahn in Richtung Mainz sprang. Das Tier verendete an der Unfallstelle, der PKW wurde so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der Fahrer blieb unverletzt.

In der Nacht zum Montag ereigneten sich weitere Wildunfälle

Gegen 00:10 Uhr kollidierte ein PKW auf der A 60, in Höhe der Anschlussstelle Lerchenberg, mit einem Reh, das über die Autobahn lief. Das Tier wurde erfasst und zunächst in den Straßengraben geschleudert. Von dort lief es aber unmittelbar danach weiter in die angrenzenden Felder. Das Tier konnte nicht mehr aufgefunden werden. Am PKW entstand Sachschaden.

Um 01.10 Uhr kollidierte auf der A 60, in Höhe Gaulsheim, ein PKW mit einem Reh, das plötzlich vor das Fahrzeug lief. Das Tier verendet am Unfallort. Die Fahrerin des PKW blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Sachschaden.

Um 03:00 kam es auf der A 60, im Bereich Ingelheim, Fahrtrichtung Mainz, zum nächsten Unfall mit einem Rehbock. Das tote Tier wurde durch eine Streife der Autobahnpolizei auf der Fahrbahn liegend aufgefunden. Das am Unfall beteiligte Fahrzeug war nicht mehr vor Ort. Das tote Tier wurde von der Fahrbahn geräumt.

Nur wenige Minuten später entdeckte die Streife etwa zwei Kilometer weiter ein weiteres totes Reh auf der Fahrbahn. Auch hier ist das an dem Zusammenstoß beteiligte Fahrzeug unbekannt.

Um 04:40 kam es auf der A 643, in Höhe der Anschlussstelle Gonsenheim, zum nächsten Unfall zwischen PKW und Rehbock. Das Tier verendet an der Unfallstelle, der Fahrer des PKW blieb unverletzt, am Fahrzeug entstand Sachschaden.

Quelle: Polizei Wörrstadt