Bei dem Streit kam ein Messer zum Einsatz. (Symbolbild: stock:xchng)

Bei dem Streit kam ein Messer zum Einsatz. (Symbolbild: stock:xchng)

Sprendlingen – Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen: Intensive Ermittlungen und Vernehmungen von Beteiligten und Zeugen durch die Mainzer Kriminalpolizei nach dem tödlichen Messerstich in Sprendlingen, bei dem ein 42-Jähriger aus Pirna ums Leben kam, führten am gestrigen Abend zur Festnahme einer der Männer, die sich am Tatabend in der Wohnung in der Gertrudenstraße befanden.

Wie berichtet, trafen sich an diesem Tag vier Männer in dieser Wohnung, um dem Hausbesitzer bei der Haushaltsauflösung und dem Umzug zu helfen. Nachdem hierbei auch Alkohol konsumiert wurde, kam es zu Streitigkeiten, in dem das spätere Opfer die anderen Anwesenden mit einem Messer bedrohte. Im weiteren Verlauf hatte der 48-Jährige Bekannte des Mannes aus Pirna dieses Messer an sich gebracht und auf den 42-Jährigen eingestochen. Der Stich drang ins Herz ein.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz wird der Mann heute der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Mainz vorgeführt.

Vorherige Berichterstattung

19. April – 19:10 Uhr: Vier Männer im Alter zwischen 37 und 55 Jahren trafen sich gestern Abend in einem Haus in der Gertrudenstraße in Sprendlingen, um den Verkauf des Hauses und die Auflösung des Hausstandes zu besprechen. Gegen 19:00 Uhr kam es zwischen den Personen zu Streitigkeiten, woraufhin die Polizei benachrichtigt wurde.

Opfer erlag dem Messerstich

Als die Polizei eintraf, konnten noch drei Personen vor dem Anwesen auf der Straße angetroffen werden. Der 42-Jährige aus Pirna lag auf dem Boden. In seiner Brust steckte ein Messer. Er war nicht mehr ansprechbar und wurde durch die Rettungskräfte versorgt. Er wurde schwer verletzt in die Mainzer Universitätsklinik eingeliefert, wo er noch in der Nacht verstarb.

Wie es zu der Verletzung kam ist bislang unklar. Eine Selbstverletzung oder ein Suizid kann nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mainz und des Polizeipräsidiums Mainz.