Landrat Claus Schick.

Landrat Claus Schick.

Landrat Claus Schick dankt allen Helferinnen und Helfern, die bei der Bekämpfung des Brandes in einem von Flüchtlingen bewohnten Mehrfamilienhaus in Bingen im Einsatz waren. Vor Ort waren Kreisfeuerwehrinspekteur, Feuerwehr Bingen, Rettungsdienste von DRK und Corneli, Leitender Notarzt, Organisatorische Leiter mit Team, die SEG Betreuung und die Polizeiinspektion Bingen und Ingelheim sowie Mitarbeiter der Stadt Bingen.

Brand in Bingen effizient bekämpft

„Durch die herausragende Schlagkraft der Feuerwehren, Rettungsdienste und aller weiteren Beteiligten konnte Schlimmeres verhindert werden. Dennoch müssen wir leider Verletzte auf Seiten der Flüchtlinge und der Einsatzkräfte beklagen. Der Verdacht der Brandstiftung und ein mutmaßlicher rechtsradikaler Hintergrund ist schockierend und macht die Sache umso schlimmer“, so Landrat Claus Schick.

Erbärmlich, Menschen mit dem Tod zu bedrohen

Es sei erbärmlich, wenn Menschen mit dem Tod bedroht würden, die in Deutschland Zuflucht vor Krieg und Vertreibung suchten, außerdem ehrenamtliche Rettungskräfte in Gefahr gebracht würden. Denn bei jedem Brand bestehe eine Gefahr für Leib und Leben der Betroffenen, aber auch für die Helferinnen und Helfer. „Wer einen Brand legt, ist schlicht schwer kriminell und nimmt in Kauf, dass Menschen verletzt werden oder sogar sterben. Das ist durch nichts zu entschuldigen und ich hoffe, dass die Ermittlungskräfte die Verursacher bald ausfindig machen können.“

Quelle: Kreisverwaltung Mainz-Bingen