DLRG, Feuerwerh und Polizei suchen Vermissten im Rhein bei Mainz. (Symbolbild)

DLRG, Feuerwerh und Polizei suchen Vermissten im Rhein bei Mainz. (Symbolbild)

Um 19.20 Uhr wurde heute Abend der Feuerwehrleitstelle mitgeteilt, dass in Höhe des Kaisertores eine Person in den Rhein gegangen sei. Sofort wurde alle Einheiten des Wasserrettungskonzeptes alarmiert: Die Berufsfeuerwehr Mainz, die Berufsfeuerwehr Wiesbaden, die DLRG, die Wasserschutzpolizei, die Freiwilligen Feuerwehren Mainz-Laubenheim, Mainz-Weisenau und Mainz-Mombach mit ihren Rettungsbooten sowie ein Polizeihubschrauber.

Suche mit vielen Booten

An der Einsatzstelle angekommen, wurde sofort an der Unglücksstelle beginnend eine intensive Suche mit allen verfügbaren Rettungs- und Mehrzweckbooten der Feuerwehren, der Wasserschutzpolizei und der DLRG eingeleitet. Außerdem hat der Polizeihubschrauber den Rhein von der Luft aus abgesucht. Parallel dazu wurden drei Taucher ins Wasser beordert, um ebenfalls die Suche aufzunehmen. An der Ufertreppe in Höhe des Kaisertores wurde noch die Kleidung der Person gefunden.

Mann im Rhein konnte nicht gefunden werden

Trotz intensivster Suche um die Unglückstelle und weiter rheinabwärts konnte die Person nicht gefunden werden. Die umfangreichen Maßnahmen der eingesetzten Einheiten blieben leider erfolglos. Gegen 21.00 Uhr wurde die Personensuche dann abgebrochen.

Bei dem Verunglückten handelt es sich vermutlich um einen 23jährigen Mann aus Eritrea, der in der Flüchtlingsunterkunft in der Elly-Beinhorn Straße wohnhaft war. Zwei junge Frauen hatten noch gesehen, wie der Mann ins Wasser gegangen ist. Sie waren durch die Ereignisse geschockt und mussten seelsorgerisch betreut werden.

Quelle: Feuerwehr Mainz