Polizei Mainz im Einsatz (Symbolbild: Wikipedia Jivee Blau)

Polizei Mainz im Einsatz (Symbolbild: Wikipedia Jivee Blau)

Der vom Weissen Ring ins Leben gerufene Tag der Kriminalitätsopfer erinnert jedes Jahr am 22. März an Menschen, die durch Kriminalität oder Gewalt in eine schutzbedürftige Lage versetzt wurden. An diesem Tag finden über das Bundesland Rheinland-Pfalz verteilt unterschiedliche Veranstaltungen statt, in deren Rahmen sich Bürgerinnen und Bürger über Opferschutz, aber auch über das Thema „Prävention“ informieren können. Dabei steht insbesondere die Sicherheitsstrategie der Landesregierung „P.R.O.“ im Vordergrund.

Sicherheitsstrategie der Landesregierung „P.R.O.“

Durch die Säulen „Prävention“ (P.), „Reaktion“ (R.) und „Opferhilfe“ (O.) sollen Straftaten verhindert und bestmögliche Betreuungen und Beratungen von Opfern sichergestellt werden. Die präventive Säule wird auch durch die Polizeiliche Kriminalprävention mit Leben gefüllt. Das vorrangige Bestreben besteht hier in der Reduzierung von Opfern aller Straftaten. Damit sich Bürger auch gezielt und umfangreich über das präventive Angebot informieren können, unterhält jedes Polizeipräsidium in Rheinland-Pfalz sogenannte Beratungszentren der Polizeilichen Prävention. Die Beratungsstellen klären insbesondere über die unterschiedlichen realen und digitalen Gewaltphänomene auf und geben Tipps, wie man sich davor schützen kann. Sollte dennoch eine Bürgerin oder ein Bürger Opfer einer Straftat werden, setzt der polizeiliche Opferschutz ein. Dieser zielt insbesondere darauf ab, Schutz und Hilfe anzubieten, Tatfolgen zu mindern und eine Reduzierung auf das Opferdasein zu vermeiden.

Vermittlung professioneller Hilfe

Da Opferschutz Aufgabe jeder Polizistin und jedes Polizisten ist, wird stets versucht, die individuelle Krisensituation für Geschädigte zu entspannen und die Vermittlung professioneller Hilfe zu arrangieren. Auch die Aufklärung über Opferrechte und Anlaufstellen von gemeinnützigen Vereinen stellen wichtige Bausteine zur Bewältigung belastender Ereignisse dar. Hierbei werden die Polizeibeamtinnen und -beamte in allen fünf Präsidien von speziell ausgebildeten Opferschutzbeauftragten unterstützt. Weiterhin besteht ein Kooperationsvertrag zwischen der Polizei in Rheinland-Pfalz mit dem Weissen Ring.

Weiterführende Informationen zum Polizeilichen Opferschutz und zur Polizeilichen Prävention erhalten Sie in unseren polizeilichen Beratungsstellen in den Polizeipräsidien in Mainz, Koblenz, Trier, Rheinpfalz und Westpfalz. Darüber hinaus finden Sie auch in der digitalen Welt hierzu Informationen unter www.polizei.rlp.de, www.polizei-beratung.de und www.opferschutz.rlp.de