Feuerwehr Mainz (Bild: Feuerwehr Mainz)

Feuerwehr Mainz (Bild: Feuerwehr Mainz)

Die Kräfte der Feuerwehr Mainz wurden am Montagmorgen nach Weisenau gerufen. Mehrere Anrufer meldeten eine Rauchentwicklung aus dem Kellerbereich eines Einfamilienhauses. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte von beiden Wachen der Berufsfeuerwehr drang Rauch aus den Kellerfenstern und dem Eingangsbereich, die Bewohner des Hauses hatten dieses glücklicherweise bereits verlassen.

Brennende Waschmaschine löscht sich weitgehend selbst

Ein Trupp ging unmittelbar mit schwerem Atemschutz in den Keller vor, um die Ursache der Rauchentwicklung zu finden und das Feuer bekämpfen zu können. Die Beamten wurden schnell fündig und konnten als Brandausbruchsstelle eine Waschmaschine identifizieren. Durch die Hitze wurde die Wasserleitung zur Waschmaschine beschädigt und das austretende Wasser hatte den Brand bereits weitestgehend gelöscht, sodass der Trupp sich auf Nachlöscharbeiten und den Transport der Waschmaschine aus dem Kellerraum beschränken konnte.

Die Kellerräume wurden mittels Hochleistungslüfter belüftet, das aus der Wasserleitung ausgetretene Wasser lief mit etwas Hilfe durch die Einsatzkräfte von alleine ab. Eine Bewohnerin des Hauses zog sich eine Rauchgasintoxikation zu, wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in ein Mainzer Krankenhaus transportiert.

Sonntagabend Einsatz an einer Tankstelle

Um 22:59 Uhr am Sonntagabend wurde die Feuerwehr Mainz in die Carl-Benz-Straße gerufen, da dort auf einer Tankstelle aus einer Zapfsäule Kraftstoff auslief. Beim Eintreffen der Feuerwehr lief die Pumpe einer Zapfsäule und aus einer Pumpenleitung strömte Kraftstoff aus.

Mit Ölbindemittel wurde ein Ausbreiten des Kraftstoffes und Eindringen in die Kanalisation verhindert. Die Ermittlungen, eine Person mit Zugangsberechtigung zu erreichen, führten nicht zum gewünschten Erfolg. Der Zugang zum Kassenraum, indem sich der Not-Aus-Taster befand war ohne großen Schaden nicht möglich.

Alarmanlage half weiter

Durch bewusstes Auslösen der Alarmanlage kam eine Mitarbeiterin vor Ort und die Zapfsäulenpumpe konnte ausgeschaltet werden. Mit Ölbindemittel wurde der ausgelaufene Kraftstoff auf der versiegelten Fläche aufgenommen und der fachgerechten Entsorgung zugeführt. Ein Mitarbeiter vom Grün- und Umweltamt wurde zur Unterstützung hinzugezogen. Nach 2,5 Stunden konnte die Einsatzstelle der Mitarbeiterin der Tankstelle ohne größeren Schaden übergeben werden.

Quelle: Feuerwehr Mainz