Raser muss tief in die Tasche greifen. (Symbolbild: stock:xchng)

Raser muss tief in die Tasche greifen. (Symbolbild: stock:xchng)

Ein Bleifuß ist nicht nur gefährlich, sondern auch teuer. Diese Lektion lernte ein junger Mann jüngst auf der A61. Sein Konto komplett leer räumen musste ein 26-jähriger Bad Kreuznacher mit Wohnsitz in der Schweiz und es reichte trotzdem nicht.

Er war am vergangenen Sonntag viel zu schnell auf der A61 zwischen Alzey und Gundersheim unterwegs. Dabei musste er das Gaspedal seines Ford Focus bis auf das Bodenblech durchgetreten haben, denn er wurde von einer zivilen Videostreife der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim mit sage und schreibe 218 Kilometern pro Stunde gemessen!

Saftiges Knöllchen musste Raser sofort zahlen

Erlaubt waren 130 Km/h. Da der Mann einen deutschen Führerschein besitzt, muss er ihn für drei Monate abgeben. Dazu kommen noch zwei Punkte in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 1.200 Euro. Das hatte er sofort zu zahlen, weil der Kreuznacher keinen Wohnsitz mehr in Deutschland hat.

Weitere Bilanz dieses Sonntagnachmittags: vier besonders eilige Autofahrer müssen ebenfalls in Kürze mit Bußgelder rechnen und ein aggressiver Drängler wird einen Monat auf seinen Führerschein verzichten müssen.

Quelle: Autobahnpolizei Wörrstadt