Das ist eine Stielhandgranate. (Quelle: Wikipedia)

Das ist eine Stielhandgranate. (Quelle: Wikipedia)

Der niedrige Wasserstand des Rheins enthüllt derzeit auch Gefahren, die weniger etwas mit dem Gewässer zu tun haben, sondern aus alten und unsäglichen Zeiten stammen. Am 08. November um 14:35 Uhr entdeckte ein Spaziergänger einen Gegenstand im Rhein, den er als „Bombe oder ähnliches“ bezeichnete.

Stielgranate aus dem zweiten Weltkrieg

Die Polizei kam vor Ort und machte Lichtbilder von der Granate und sandte diese dem Kampfmittelräumdienst zu. Der diagnostizierte eine französische Stielgranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Granate hatte keinen Zünder mehr, war aber noch mit Sprengstoff gefüllt.

Granate im Rhein geborgen

Sie wurde von einem Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes abgeholt und abtransportiert. Die Granate hatte bei Rheinkilometer 492,4 im seichten Wasser gelegen und war leicht zu erreichen gewesen. Während der Maßnahme war der Radweg zwischen Bodenheim und Laubenheim gesperrt worden.

Spaziergänge sollten bei solchen Funden nicht selbst „Hand anlegen“ und auch Kinder fernhalten. Am besten Abstand zwichen sich und den Gegenstand bringen und den Polizeinotruf verständigen.Granate im Rhein

Quelle: Polizei Mainz