Die GFZ-Kaserne in Mainz könnte zur Aufnahme von Flüchtlingen dienen.

Die GFZ-Kaserne in Mainz könnte zur Aufnahme von Flüchtlingen dienen.

MdB Rößner appelliert an Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) die GFZ-Kaserne als Flüchtlingsunterkunft freizugeben. Die Menge der Flüchtlinge, die das Land Rheinland-Pfalz unterbringen wird, wächst stetig. Alleine für dieses Jahr prognostizierte jetzt Bundesinnenminister Thomas de Maizière etwa 38.000 Flüchtlinge.

Die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) appelliert an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die drei Mannschaftsunterkünfte auf dem Gelände der GFZ-Kaserne in Mainz freizugeben.

Alle verfügbaren Möglichkeiten prüfen

„Es ist unsere Pflicht, alle verfügbaren Möglichkeiten zu prüfen, um den Flüchtlingen eine menschenwürdige Unterbringung zu ermöglichen. Die Mannschaftsunterkünfte auf der GFZ-Kaserne wären dafür ideal. Die BImA hat zwar bereits für Ende des Jahres angekündigt, die Bürogebäude zur Verfügung zu stellen. Diese müssen aber erst teuer umgebaut werden, während es in den Gemeinschaftsunterkünften beispielsweise bereits Duschen gibt. Zudem hat die Kaserne den Vorteil, sehr zentral in der Stadt zu liegen. Für die Integration der Flüchtlinge ist es sinnvoll, wenn sie mitten im Leben wohnen. Ich appelliere deshalb eindringlich an die BImA, meinen Vorschlag schnell und unbürokratisch zu prüfen.“

Pressemitteilung von Tabea Rößner MdB / BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN