Beinahekatastrophe durch Feuerzeug an der Tankstelle  (Bild: stock:xchng)

Beinahekatastrophe durch Feuerzeug an der Tankstelle (Bild: stock:xchng)

Es ist tatsächlich kein Aprilscherz, was die Polizei Worms erlebt hat und hier berichtet! Am 01. April, während eines Tankvorgangs an einer Tankstelle in der Mainzer Straße in Worms, wollten zwei junge Männer aus Lampertheim neben dem Tankdeckel des Fahrzeugs „etwas nachschauen“.

Feuerzeug sollte Licht spenden

Da die Sichtverhältnisse um 22:00 Uhr aufgrund Dunkelheit bereits sehr eingeschränkt waren, griff einer der beiden zu einem Feuerzeug, um Licht in die Angelegenheit zu bringen. Dies führte unverzüglich zu einer Stichflamme und einem Feuer neben der Zapfsäule, worauf die beiden 24 und 18 Jahre alten Männer in ihr Fahrzeug sprangen und dieses aus dem Gefahrenbereich entfernen wollten.

Beinahe-Katastrophe verhindert

Ein Bekannter der beiden, der an der gleichen Zapfsäule auf der gegenüberliegenden Seite gerade sein Auto betankte, sprang vor lauter Schreck ebenfalls in den Wagen und fuhr los. Dabei bedachte der 19-jährige Wormser nicht, dass die Zapfpistole noch im Tankstutzen steckte. Der Schlauch wurde aus dem Einfüllstutzen gerissen, flog durch die Luft und prallte gegen die Zapfsäule. Zum Glück aller Beteiligten schaltete sich die Zapfpistole automatisch ab, wodurch weiterer Benzinaustritt und vielleicht eine Katastrophe verhindert wurde.

Beherzter Zeuge löschte das Feuer

Ein aufmerksamer Helfer, der gerade auf dem Tankstellengelände war, blieb trotz der turbulenten Situation gelassen und löschte das Feuer. Ob ein Sachschaden entstanden ist, muss nun in den nächsten Tagen eine Begutachtung der Zapfsäule zeigen. Verletzt wurde auf jeden Fall niemand. Als die Polizei vor Ort eintraf, hatten sich alle Beteiligten an einer Zapfsäule versammelt. Nach Aufnahme der Personalien stellte tatsächlich einer die Frage:….darf ich jetzt eine rauchen???

Quelle: Polizei Worms