Wintereinbruch sorgt für Arbeit bei Rettungsdiensten.

Wintereinbruch sorgt für Arbeit bei Rettungsdiensten.

Der seit Samstagmorgen anhaltende Schneefall in der Region hatte auch Auswirkungen auf den Rettungsdienst. So meldet die DRK-Rettungsleitstelle Mainz im Verlauf des Samstags mehrere gestürzte Personen im Stadtgebiet Mainz und in den Landkreisen Mainz-Bingen und Alzey-Worms. Lebensgefährlich verletzt wurde bei den Stürzen auf glattem Untergrund glücklicherweise niemand.

Kälte bringt auch Bäume zum Umsturz

Die Integrierte Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr in Bad Kreuznach verzeichnete vereinzelte Feuerwehreinsätze in den Landkreisen Bad Kreuznach, Birkenfeld und dem Rhein-Hunsrück Kreis wegen umgestürzter Bäume, welche der Schneelast nicht standgehalten hatten. Im Rahmen des Wintereinbruchs kam es im Bereich der Ortslage Schneppenbach (Kreis Bad Kreuznach) zu einem schweren Verkehrsunfall in bei dem drei Menschen verletzt wurden. Hier war der DRK-Rettungsdienst mit drei Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeugen gemeinsam mit der Feuerwehr im Einsatz. Grundsätzlich stiegen die Einsatzzahlen wegen der winterlichen Witterungsbedingungen jedoch nicht stark an. Während der Nacht hatten einige Standorte in Höhenlagen mit Schneeverwehungen zu kämpfen.

Schneeketten nötig

Aufgrund des Schneefalls rüsteten die Rettungsassistenten einiger Rettungswachen ihre Fahrzeuge mit Schneeketten auf. Somit war sichergestellt, auch bei schwierigen Straßenverhältnissen sicher zum Notfallort zu gelangen. „Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedeutet dieses Wetter mit Schneefall und vor allem den Schneeverwehungen erhöhte Vorsicht, denn im Notfall zählt zwar die Zeit, aber vor allem das sichere Ankommen des Rettungsteams beim Patienten.“ erklärt DRK-Pressesprecher Philipp Köhler die Strategie seiner Kollegen. Auch während des kräftigen Wintereinbruchs durch Tief Hiltrud waren die Rettungskräfte des DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe jederzeit einsatzbereit.

Hintergrund:

Der DRK-Rettungsdienst Rheinhessen-Nahe ist mit rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 18 Rettungswachen, 10 Notarztstandorten und zwei Leitstellen der größte Rettungsdienst in Rheinland-Pfalz. Einsatzgebiet sind die Landkreise Alzey-Worms, Bad Kreuznach, Birkenfeld, Mainz-Bingen sowie die Städte Mainz und Worms. Die Integrierte Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr in Bad Kreuznach bearbeitet zudem noch alle nichtpolizeilichen Notrufe aus dem Rhein-Hunsrück Kreis.