Telefonbetrug mit Call-ID-Spoofing.

Telefonbetrug mit Call-ID-Spoofing.

Am 25. November gegen 8:40 Uhr meldete ein Mitarbeiter der Postbank in der Bahnhofstraße eine ältere Dame, die von einem Betrüger telefonisch massiv unter Druck gesetzt wurde. Die 78-Jährige war zuvor auf der Postbank erschienen, wirkte verängstigt und erkundigte sich nach einer Bargeldüberweisung per Western Union.

Postmitarbeiter erkannte die Betrugsabsicht

Der Postmitarbeiter erfuhr im Gespräch, dass ein Mann ihr telefonisch mit einem Anwalt und der Wohnungskündigung drohte, falls sie nicht sofort Geld per Western Union überweise. Auch während des kurzen Gespräches mit dem Postangestellten klingelte einige Male das Handy der Seniorin und ein aggressiver Mann bedrängte sie verbal.

Betrüger fälschen Telefonnummern

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor der Betrugsmasche mittels „Call-ID-Spoofing“. Betrüger versuchen hier mit Internettelefonie, mit der sie die eigentlichen Telefonnummer unterdrücken und eine andere, z.B.: deutsche Telefonnummer, vorgaukeln können, arglosen Opfern mit Gewinnversprechungen oder Androhungen von Mahn- oder Vollstreckungsverfahren Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Opfer werden dazu gedrängt, möglichst schnell Geld auf Nummernkonten zu überweisen. Gelingt das, werden sie auch mehrfach zu Geldzahlungen aufgefordert.

Die Polizei rät:

  • Fremden Anrufern gegenüber misstrauisch sein!
  • Keine persönlichen Daten am Telefon herausgeben.
  • Sich nicht von angeblichen Amtspersonen unter Druck setzen lassen.
  • Polizei kontaktieren, wenn Sie solche Anrufe erhalten.

Quelle: Polizei Mainz