Polizei im Einsatz.

Polizei im Einsatz.

In Mainz kam es zu zwei Gewalttätigkeiten zwischen jungen Mädchen. Die meisten Menschen schauten tatenlos weg. Der erste Fall ereignete sich am 23. November in der Draiser Straße. Gegen 18:55 Uhr. Zwei 15-jährige Mädchen hatten Streit mit einer etwa gleichaltrigen Schülerin und bestellten sie zur Aussprache an die Bushaltestelle. Die Schülerin kam auch, allerdings in Begleitung mehrerer Personen. Sie trat vor eine der 15-jährigen Schülerinnen und beleidigte sie mehrfach und lautstark. Dann packte sie das Mädchen am Hals, drückte es auf die Sitzbank und schubste es gegen die Wand. Die 15-Jährige erlitt mehrere kleine Verletzungen und Schmerzen.

Von den anwesenden Personen an der Bushaltestelle will niemand etwas von der Handgreiflichkeit mitbekommen haben. Lediglich die verbale Auseinandersetzung war aufgefallen. Eingegriffen oder die Polizei verständigt hat aber niemand.

Brutale Prügeleien

Der zweite Vorfall ereignete sich am Bahnhofplatz und zwar am 21.November gegen 17:30 Uhr. Eine 14-jährige Schülerin und ihre Freundin hatten (auf einer Kommunikationsplattform im Netz) Streit mit einer anderen Schülerin und man verabredete sich am Hauptbahnhof in der Nähe der Fahrradständer Höhe Alicenbrücke. Die andere Schülerin erschien in Begleitung mehrerer Freunde.

Im Rahmen des klärenden Gesprächs kam es dann zu Handgreiflichkeiten. Die 14-Jährige wurde von einer Schülerin angegangen, eine zweite junge Frau schlug sie und ein junger Mann zog ihr die Beine weg, so dass sie hinstürzte und mit dem Hinterkopf aufschlug.

Ein Zeuge schreitet ein und hilft

Als sich die drei sich auf sie stürzen wollten, rief ein unbeteiligter Zeuge von der Brücke aus, dass er die Polizei informieren werde, woraufhin die Mädchen und der Junge wegliefen. Die Ermittlungen laufen.

Die Polizei rät: Lieber einmal mehr hingucken und im Zweifel dem Opfer beistehen und die Polizei verständigen, als das Opfer in seiner Not alleine zu lassen. Wer nichts tut, macht mit.