Das Team Rheinland-Pfalz mit oben: Daniel Schüßler, David Muders, Manuel Blum, Holger Baldauf und Anja Parotat, unten: Tim Brang, Moritz Braun, Alena Kröhler, Markus Bermes, Jessica Maas, Mareike Kröhl, Kira Kreutzer, Alicia Brahm, Pascal Weller, Katharina Stuppy, Kira Kreutzer. Mit auf dem Bild: Marcel Hassemeier, mehrfacher Weltrekordhalter der am Wochenende wegen gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hat.

Das Team Rheinland-Pfalz mit oben: Daniel Schüßler, David Muders, Manuel Blum, Holger Baldauf und Anja Parotat, unten: Tim Brang, Moritz Braun, Alena Kröhler, Markus Bermes, Jessica Maas, Mareike Kröhl, Kira Kreutzer, Alicia Brahm, Pascal Weller, Katharina Stuppy, Kira Kreutzer. Mit auf dem Bild: Marcel Hassemeier, mehrfacher Weltrekordhalter der am Wochenende wegen gesundheitlichen Gründen seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hat.

12 Schwimmer aus Nieder-Olm / Wörrstadt tragen großen Anteil am hervorragenden Abschneiden des Landesverbands beim Deutschlandpokal 2014.

Rheinland-Pfalz unterbietet bisher beste Platzierung in der Gesamtwertung des Deutschlandpokals.

Beim 23. Internationalen Deutschlandpokal in Warendorf vom 20. Bis 23. November 2014 sind 15 Rettungssportler des Landeskaders der DLRG Rheinland-Pfalz von Landestrainer Daniel Schüßler in die Landesverbands-Auswahl berufen worden um sich mit den anderen Landesverbandsmannschaften, sowie Nationalmannschaften aus z.B. Deutschland, Belgien, Italien, Spanien und China zu messen. Der Deutschlandpokal zählt seit vielen Jahren zu den am stärksten besuchten und besetzten Rettungssportwettkämpfen Europas.

Das Team mit Sportlern aus drei verschiedenen Ortsgruppen, das in einem landesverbandsinternen Qualifikationswettkampf ermittelt wurde, sollten Alena Kröhler, Alicia Brahm, Mareike Kröhl, Jessica Maas (alle Nieder-Olm / Wörrstadt) und Katharina Stuppy (Kusel), sowie Holger Baldauf (Rheinböllen), Moritz Braun (Kusel), Manuel Blum, Markus Bermes und Tim Brang (alle Nieder-Olm / Wörrstadt) stellen. Nachdem Alena Kröhler von der Bundestrainerin allerdings in die Nationalmannschaft berufen wurde, musste für die Manschaftsdisziplinen eine Sportlerin nachnominiert werden. Diese Rolle übernahm Anja Parotat (Nieder-Olm / Wörrstadt).

Ergänzt wurde das Team von den Junioren Julia Fritz, Kira Kreutzer, Pascal Weller und David Muders (alle Nieder-Olm / Wörrstadt).

Starke individuelle Leistungen

Schon am ersten Wettkampftag zeigten die Sportler tolle Leistungen und konnten sowohl in den Einzeldisziplinen, als auch bei den Mannschaften, viele andere Landesverbandsmannschaften und auch Nationalmannschaften hinter sich lassen, doch auch am zweiten Tag wurden die tollen Leistungen bestätigt und alle Sportler schwammen regelmäßig sehr starke persönliche Zeiten, viele sogar mehrere neue Bestzeiten. Highlights des ersten Wettkampftags waren der dritte Platz der unter 18-jährigen von Tim Brang über 100m Lifesaver, sowie der zweite Platz über 100m Retten mit Flossen. Aber auch der vierte Platz in der U18-Wertung über 100m Retten mit Flossen für Kira, sowie über 100m Lifesaver für Julia, der auch über 200m Superlifesaver der vierte Platz gelang, Mareike wurde hier fünfte. Moirtz Braun gelang zusammen mit Holger Baldauf den fünften Platz über Line Throw der Männer zu erreichen wo sie sich nur den Nationalmannschaften aus der Niederlande und Deutschland, sowie den Landesverbänden Niedersachsen und Sachen-Anhalt geschlagen geben mussten.

Alena gelang es mit der Deutschen Nationalmannschaft die Bronzemedaille in der Hindernisstaffel zu erringen, sowie wertvolle Punkte sowohl für die Gesamtwertung der Landesverbände als auch für die Nationalmannschaft beizusteuern und mit dieser die Gesamtwertung zu gewinnen!

In der Gesamtwertung belegten unsere Schwimmer folgende sehr starke Platzierungen gegen die große internationale Konkurrenz: Tim Brang 25., David Muders 66., Moriz Braun 73., Manuel Blum 75., Holger Baldauf 76., Markus Bermes 87. und Pascal Weller 120. im 151 Personen starken Teilnehmerfeld der Herren. Bei den Damen belegte Alena Kröhler den 17., Julia Fritz 26., Jessica Maas 31., Kira Kreutzer 46., Mareike Kröhl 49., Katharina Stuppy 62. Platz der 147 Teilnehmerinnen. Alicia Brahm konnte aufgrund schulischer Verpflichtungen leider nicht die erforderlichen vier Disziplinen in die Gesamtwertung einbringen.

Sehr starke Mannschaftsleistung

Der Star aus Rheinland-Pfalz war 2014 aber das Team! Durch geschlossen starke Leistungen in allen Mannschaftsbereichen gelang es den Sportlern mit dem siebten Platz der Gesamtwertung der Herren und dem fünften Platz in der Gesamtwertung der Damen in der Landesverbandswertung das bisher beste Ergebnis der Rheinland-Pfälzer klar zu unterbieten und einen sehr starken vierten Platz zu belegen, wobei es mit 29.339 Punkten denkbar knapp auf den dritten aus Schleswig-Holstein mit 29.636 Punkten war. Platz eins und zwei machten mit rund 3.000 Punkten Abstand auf die dritt- und viertplatzierten wieder Sachsen-Anhalt und Westfalen unter sich aus.

Die vier Junioren schafften es, sich in der Landesverbandswertung als drittbestes Juniorenteam zu positionieren. Möglich machten das der vierte Platz der männlichen Junioren und insbesondere auch der erste Platz der weiblichen Junioren in der Gesamtwertung.

„Nach den erfolgreichen Deutschen Meisterschaten war das Ziel den siebten Platz der Landesverbandwertung des letztjährigen Deutschlandpokals zu unterbieten. Dass das mit Platz vier so eindrucksvoll gelungen ist, ist insbesondere der tollen Arbeit in den Ortsgruppen und dem sehr starken Teamspirit zu verdanken. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank auch an die Heimtrainer der Athleten in ihren Ortsgruppen. Der Rettungssport in Rheinland-Pfalz befindet sich momentan auf einem sehr guten Weg, den wir mit Nachdruck weiter beschreiten müssen um künftig weiter auf diesem Niveau schwimmen zu können.“ resümiert der Landestrainer.