Einbrecher

Die dunkle Jahreszeit lockt vermehrt Einbrecher auf den Plan.

„Schützen Sie Ihr Eigentum – Wir helfen Ihnen dabei.“ So könnte das Motto der Aktion K-EINBRUCH lauten, mit dem die Polizei in Rheinland-Pfalz am 26. Oktober  startet. 

„Bei mir wird schon nicht eingebrochen, was ist da schon zu holen“ ist ein oft genannter Grund, den Einbruchschutz zu vernachlässigen. Viele sind sich des Risikos, Opfer eines Einbruchs zu werden, nicht bewusst. Im Jahr 2013 ist die Zahl der Wohnungseinbrüche bundesweit von 144.117 im Jahre 2012 auf 149.500 angestiegen.

Zahl der Einbrüche steigt

In Rheinland-Pfalz sind im vergangenen Jahr die Wohnungseinbruchdiebstähle um 379 Fälle auf 5.858 gestiegen, die Tageswohnungseinbrüche um 257 auf rund 2.500 Fälle.

Dabei können viele Einbrüche durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik verhindert werden. Dass Präventionsmaßnahmen wirken, belegt der in den vergangen Jahren stetig gestiegene Anteil der Einbruchsversuche: So blieben 2013 rund 40 Prozent der Einbruchsdelikte im Versuchsstadium stecken. Grund für die Polizeiliche Kriminalprävention, die Aktivitäten der bundesweiten Einbruchschutzkampagne „K-EINBRUCH“ mit Beginn der dunklen Jahreszeit fortzuführen und weiter zu intensivieren.

Auch Einbruchsschutz wird gefördert

Wer sein Eigentum saniert und altersgerecht umbaut, kann zusätzlich Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nehmen. Zu den Möglichkeiten der Verbesserung des Einbruchschutzes und staatlicher Förderung wird es auch in diesem Jahr landesweit Informationsveranstaltungen in Zusammenarbeit von Polizei und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz geben.

K-EINBRUCH startet am 26. Oktober

K-EINBRUCH ist eine Initiative der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes, die das Ziel verfolgt, die Bürgerinnen und Bürger für diese Thematik zu sensibilisieren, um somit langfristig die Einbruchszahlen zu reduzieren. Umgesetzt wird die Initiative durch eine bundesweite Öffentlichkeitskampagne. Informieren können Sie sich auf der eigens dafür eingerichteten Webseite www.k-einbruch.de. Teil dieser Kampagne ist der „Tag des Einbruchsschutzes“, der jährlich am Tag der Winterzeitumstellung stattfindet und unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ steht.

Am 26. Oktober 2014 können Sie die durch die Zeitumstellung gewonnene Stunde dazu nutzen, sich über das Thema Einbruchschutz umfassend zu informieren. Das Beratungszentrum des Polizeipräsidiums Mainz, das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz laden Sie herzlich ein, an diesem Tag zwischen 13 und 18 Uhr in Mainz den Informationsstand in der Ludwigstraße, Höhe Deutsche Bank zu besuchen. Hier erhalten Sie Verhaltenstipps und produktneutrale Informationen über geeignete Sicherungstechnik.

Weitere Aktionen sind unter anderem geplant:

Freitag, den 24.10. in Kaiserslautern, Polizeipräsidium Westpfalz, Logenstraße 5,
Freitag, den 24.10. und Samstag, den 25.10. in Koblenz im Löhrcenter,
Freitag, den 24.10. und Samstag, den 25.10. in Ludwigshafen, Rheingalerie,
Freitag, den 24.10. in Trier, Beratungszentrum der Polizei Rheinland-Pfalz, Sparkasse Idar-Oberstein,
Sonntag, den 26.10. in Daun im Rahmen des Seniorentages im Forum Daun,
Sonntag, den 26.10. in Frankenthal, Rathausplatz,
Montag, den 27.10. in Kaiserslautern, Riesenstraße, vor Kugelbrunnen,
Montag, den 27.10. in Landstuhl, Torfstraße, Eingangsbereich zum Discounter KAUFLAND
Donnerstag, den 30.10. in Meisenheim, Marktplatz,
Donnerstag, den 30.10. in Rockenhausen, Marktplatz
und am Freitag, den 31.10. in Zweibrücken auf dem Parkplatz Globusbaumarkt.

Die Fachleute der Polizei zeigen die Schwachstellen eines Fensters, erläutern die unterschiedlichen Widerstandsklassen. Wer möchte, kann selbst ein Fenster aufhebeln oder versuchen, eine Scheibe einzuschlagen. Der verkaufsoffene Mantelsonntag ist eine gute Gelegenheit, sich von den Experten der Polizei und der Verbraucherzentrale vor Ort kostenlos und individuell über die vielfältigen Möglichkeiten der Einbruchsicherung beraten zu lassen.

Quelle: Polizei Mainz