Pkw-Fahrer schleuderte mehrfach und prallte gegen einen Wasserspeicher. (Bild: Polizei Mainz)

Pkw-Fahrer schleuderte mehrfach und prallte gegen einen Wasserspeicher. (Bild: Polizei Mainz)

Ein 42-jähriger PKW-Fahrer befährt am Sonntag, dem  7. September gegen 10:15 Uhr, die L438 von Dorn-Dürkheim kommend in Richtung Alsheim. Etwa 500 Meter vor Alsheim verliert er, vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, nach einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallt mit der rechten Fahrzeugseite gegen die angrenzende Böschung. Dadurch gerät der PKW auf die Gegenfahrbahn, überquert diese, fährt in eine dort angrenzende Regenrinne und prallt am Ende der Rinne mit dem Unterboden gegen einen einbetonierten Gullideckel. Das Fahrzeug wird in die Luft katapultiert, überschlägt sich mehrfach und prallt mit dem Unterboden gegen den angrenzende „Wasserbehälter Alsheim“.

Unfallverursacher flüchtet zu Fuß

Anschließend befreit sich der Mann durch das Schiebedach aus dem Fahrzeug, montiert die Kennzeichen ab und flüchtet zu Fuß von der Unfallstelle. Er kann jedoch im Rahmen der Fahndung, unter anderem durch Mithilfe der Bürgerschaft und des Rettungsdienstes, in Alsheim angetroffen werden. Ein Atemalkoholtest des alkoholisierten Mannes ergibt einen Wert von 1,81 Promille. Der Fahrer erleidet lediglich leichte Schnittwunden und kommt zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Der PKW-Fahrer ist nicht im Besitzt einer gültigen Fahrerlaubnis. Ihm wird weiterhin eine Blutprobe entnommen.

Betrunken und ohne Führerschein

Der Mann muss nun mit einem Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs rechnen. Der Wasserspeicher, welcher nicht mehr in Betrieb ist, wird erheblich beschädigt. Das Dach des Speichers wird komplett verschoben. Einzelne Betonsteine (circa 500 Kilogramm das Stück) werden aus dem Mauerwerk geschleudert.
Die Schadenshöhe liegt bei circa 75.000 Euro. Die L438 musste für die Dauer der Unfallaufnahme in beide Richtungen gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es jedoch nicht.