Zu viele Windräder in Rheinhessen?

Zu viele Windräder in Rheinhessen?

Schaut man aus den Höhen der Niersteiner Weinbärge oder unterwegs auf der B 420 Richtung Wörrstadt, fällt einem der wachsende Wald von Windrädern auf. Nachts sieht man deren unzählige rote Warnlampen für den Flugverkehr. In der Nachfolgenden Presseerklärung geht es um eine die Petition gegen die wachsende Zahl von Windrädern in Rheinhessen und ganz Deutschland. Die Pressemeldung ist hier so wiedergegeben, wie sie eingegangen ist.

PRESSEERKLÄRUNG:

Was Heiner Geißler, Oskar Lafontaine und Edgar Reitz vereint: Die Sorge um den Verlust ihrer Heimat

Mainz, 30.03.2014
– Die Petition zur Änderung von § 35 Baugesetzbuch stößt auf immer größere Zustimmung. Bisher haben mehr als 10.000 Personen (online über 4000) die Petition mitgezeichnet und dadurch unterstützt. => 40.000 Stimmen werden aber noch für ein Quorum im Bundestag benötigt
—– unsere Zeit läuft am 03.04.2014 ab —–

Bürger-Bündnis ruft letztmals zur Unterschriftenaktion gegen Windkraft-Privileg auf – und bittet die Presse in Deutschland um Hilfe

Das Thema „Windkraft“ polarisiert zurzeit sehr schnell die Massen. Die einen halten die riesigen Windindustrieanlagen für die Rettung vor der Atomkraft und den Stein der Weisen bei der Energiewende. Die anderen fürchten, einem neuen Energiebetrug wie bei der Atomkraft – aber diesmal „in grün“ – aufzusitzen und diese Form der Energiewende durch den Verlust ihrer Heimat, der Natur, ihres ungestörten Schlafs usw. zu bezahlen

Um den ungebremsten Ausbau der Windenergieriesen ohne Rücksicht auf andere öffentliche Interessen zu beenden, also wieder ALLE ÖFFENTLICHEN BELANGE wie Umweltschutz, Kultur-Landschaftsschutz, Denkmalschutz, Wasserschutz aber auch wieder den Menschenschutz GLEICHRANGIG zu stellen, benötigt das Bürgerbündnis Energiewende Reform bis zum 03.04.2014 die Unterstützung der Presse in Deutschland. ( Informationen und Zugang zur Petition Nr. 49690 Deutscher Bundestag über www.BER.de )

Die Petition wird deutschlandweit unterstützt von 400 Bürgerinitiativen, dem Bündnis Energie-wende für Mensch und Natur aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, dem Dachverband Gegenwind Bayern und der Bundesinitiative Vernunftkraft: www.vernunftkraft.de .

Prominente Mitzeichner unter den über 10.000 Bürger in Deutschland sind zwei Urgesteine der deutschen Politik, der früheren Bundesminister und CDU-Generalsekretär Heiner Geißler und der ehemalige SPD-Vorsitzende und Mitgründer der Linkspartei, der jetzt die Fraktion der Linken im saarländischen Landtag führt:

Heiner Geißler Politiker und Buchautor: „Sapere aude! („Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“): Warum wir eine neue Aufklärung brauchen“ ruft zu neuen Formen der Demokratie auf, die die BürgerInnen der Länder stark bei der politischen und gesellschaftlichen Neuorientierung miteinbezieht.

Oskar Lafontaine Politiker und Buchautor: „Die Wut wächst: Die Politik braucht Prinzipien“ plädiert für eine die Interessen der Schwachen in der Gesellschaft berücksichtigende, gerechtere Politik.

Beide sind dafür bekannt, Querdenker zu sein und unbequeme Fragen zu stellen sowie unangenehme Wahrheiten auszusprechen. Sie unterstützen die protestierenden Bürger bei ihren Bemühungen, den gesunden Menschenverstand in der Energiepolitik Eingang finden zu lassen und die mittlerweile aus dem Ruder laufende Umsetzung einer von den meisten Deutschen gewünschten „Energiewende“ wieder in faktenbasierte und sinnvolle Bahnen zu lenken.

Der aus dem „Windkraftanlagen geplagten Hunsrück“ stammende Erfolgs-Filmregisseur Edgar Reitz wusste exakt von was er bei seiner Mitzeichnung gestern Abend sprach: „Ich habe nichts gegen die Windenergie. Ich finde jedoch den planlosen Wildwuchs der Standorte eine unerträgliche Zerstörung von Landschaft als Erholungsraum.“

Edgar Reitz: Autor und Filmregisseur: „Die andere Heimat – Chronik einer Sehnsucht“ schafft mit seinem Film keine Postkarte, kein Gemälde, keine Vision von fernen Ufern unter Palmen, er verewigt ein Bild seiner Heimat in einem Stein der Erinnerung für seine Nachfahren.

Heiner Geißler, Oskar Lafontaine und Edgar Reitz vereint: Die Sorge um den Verlust ihrer Heimat

„Mit dem letzten Aufruf zur Unterzeichnung der Petition wollen wir ein sogenanntes Quorum erreichen, das heißt 50.000 Personen sollen die Petition mitzeichnen, wodurch die öffentliche Beratung unseres Anliegens im Bundestag bewirkt wird.

„Viele Bürgerinnen und Bürger sind empört, dass sie quasi durch die Hintertür in ihren demokratischen Mitbestimmungsrechten beschnitten werden. Zudem ist das bestehende Gesetz auch sozial- und volkswirtschaftlich in höchstem Maße fragwürdig. Mit der Unterschriftenaktion geben wir Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv eine gesetzliche Änderung und damit eine nachhaltige Wende in der Energiepolitik einzuleiten“.

Nur die Presse in Deutschland muss diese Bürger auch darüber informieren, dass es die Möglichkeit einer Mitzeichnung beim Deutschen Bundestag gibt – darum bitten wir alle Journalisten in Deutschland aus ganzem Herzen – es ist unsere letzte Chance!

Die Petition kann im Internet unterzeichnet werden unter:

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2014/_02/_12/Petition_49690.nc.html

Hintergrundinformationen und Unterschriften-Sammellisten erhält man über

www.BER.de  (Bürger-Bündnis Energiewende Reform in Deutschland)