Ein Mann tritt mehrfach einen wehrlosen kleinen Hund beim Aldi in Oppenheim.

Ein Mann tritt mehrfach einen wehrlosen kleinen Hund beim Aldi in Oppenheim.

Mittlerweile hat die Polizei eine offizielle Presseerklärung zu dem „Verstoß gegen das Tierschutzgesetz“ heraus gegeben. Darin wird bechrieben, dass der Täter ermittelt ist, und welches Strafmaß ihn erwarten könnte, wenn die Staatsanwaltschaft die Anzeige zum Ermittlungsverfahren macht.  Gleichzeitig warnt die Polizei aber auch, in solchen Fällen Selbstjustiz zu üben, oder dazu aufzurufen. Hier die Pressemeldung der Polizei:

Bereits am 15. Februar wurde gegen 12:30 Uhr vor der Aldi-Filiale in Oppenheim ein Hund durch eine männliche Person getreten. Die Tat – ein möglicher Verstoß gegen das Tierschutzgesetz – wurde der Polizei Oppenheim zur Anzeige gebracht. Der Tatverdächtige ist ermittelt, die Anzeige an die Staatsanwaltschaft Mainz weitergeleitet.

Hund litt an Übelkeit und Erbrechen

Dem Hund geht es wieder gut, nachdem er sich nach Zufügen der Verletzungen mehrfach übergeben hatte. Zwischenzeitlich kursiert ein Video von der Tat im Internet. Die Polizei Oppenheim bittet um besonnen Umgang mit angeblichen Hinweisen auf die Herkunft des Täters, die dort ebenfalls kursieren. Verwechslungen können einerseits nicht ausgeschlossen werden, andererseits ist die Strafverfolgung Aufgabe der Justiz!

Entsprechende strafrechtliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldbuße bewährt. Daneben ist auch das Vorliegen einer Ordnungswidrigkeit möglich, diese kann mit bis zu 25.000 Euro Geldbuße geahndet werden. Die Polizei Oppenheim wird auch gegen die vermeintliche Person des Tatverdächtigen gerichtete Aufrufe jeglicher Art auf strafrechtliche Relevanz prüfen und ebenso konsequent verfolgen wie die Tritte gegen den Hund selbst.