Mit großer Geschlossenheit geht die SPD in die anstehende Kommunalwahl am 25. Mai: Bei ihrer Listenaufstellung wählten die Mitglieder den amtierenden Stadtbürgermeister Marcus Held mit 100 Prozent Zustimmung zum Spitzenkandidaten der Stadtratsliste und zum Bürgermeisterkandidaten. Ebenso so einig waren sich die rund 75 SPD-Mitglieder bei der Wahl der Stadtratsliste. Denn auch hier erhielten alle Vorschläge des Vorstandes die breite Zustimmung der Mitglieder. „Im Team mit den engagierten Kandidatinnen und Kandidaten“ will der Stadtbürgermeister und erste Oppenheimer Bundestagsabgeordnete Marcus Held in seine dritte Amtszeit als ehrenamtlicher Stadtchef gehen. Von einem „Traumergebnis“ sprach Held im Rückblick auf das Votum seiner Parteifreunde und kündigt an: „Mit dieser hervorragenden Liste sind die Weichen für den Kommunalwahlkampf gestellt worden. Nun gilt es, die Oppenheimerinnen und Oppenheimer von unserem Programm, unserem Team und dem bisher Geleisteten für die Stadt zu überzeugen.“

Besonders stolz ist die SPD darauf, gleich vier parteilose Bewerber auf ihrer Liste zu haben. „Mit mehr als 330 Mitgliedern sind wir in der Stadt fest verwurzelt, sehen unsere Ziele für Oppenheim aber weit über die SPD hinaus“, betonte Held. „Klaus Senfter (Platz 14), Jens Gehindy (Platz 15), Marie-Luise Thüne (Platz 21) und Dr. Michael Thomä (Platz 22) sind wie die anderen SPD-Kandidaten in Oppenheim anerkannte Persönlichkeiten. Diese parteiunabhängigen Kandidaten wollen sich wie alle anderen Bewerber auf der  SPD-Liste für ihre Heimatstadt stark machen und engagieren“.

Marcus Held betonte in seiner Ansprache unter dem Applaus der Mitglieder, wie wichtig die Entwicklung der Wein- und Festspielstadt sei und deshalb das Baugebiet Krämereck-Süd kommen müsse. Die noch bestehenden Baulücken wurden in den letzten fünf Jahren im Stadtbild  geschlossen, was durch mutige Entscheider im Vorstand der Gemeinnützigen Wohnbau Genossenschaft Realität wurde. Aber vor allem aus finanzieller Sicht muss sich jetzt für Oppenheim  noch mehr tun:  „Nur durch das Krämereck-Nord ist die Einkommenssteuer in meiner Amtszeit von 1,9 auf 3,2 Millionen Euro gestiegen. Nicht zuletzt deshalb müssen wir weiterhin neue Familien für Oppenheim begeistern“, so Held. Dass dies nicht schwer falle ist an der enormen Nachfrage abzulesen, betonte der Stadtbürgermeister: „Wir verfügen von der Krippe bis zum Abitur über alle Betreuungsmöglichkeiten und Bildungseinrichtungen in der Stadt, für die wir in den letzten Jahren gekämpft haben.“ Held erinnerte an den Einsatz für die IGS, die Erweiterung des Gymnasiums, die neue Landskron-Förderschule sowie den Ausbau der Kita-Gänsaugraben um eine weitere Gruppe, die beiden Krippen-Anbauten im Herrnweiher-Kindergarten und die Komplettsanierung des Hortes in der Altstadt. „Alle diese Maßnahmen gab es nicht zum Nulltarif – genauso wenig wie die beiden Kunstrasenplätze, die wir innerhalb von 3 Jahren in Oppenheim realisiert haben“.

Denn Helds Ziel im Hinblick auf die Zukunft ist klar: „Oppenheim muss als Mittelzentrum zwischen Worms und Mainz weiter wachsen. Mehreinnahmen durch die Einkommens- und Gewerbesteuer werden dadurch einhergehen. Als SPD sorgen wir für die richtigen Entscheidungen.“ Schon heute sieht der Stadtchef Oppenheim als „attraktivsten Standort in der Umgebung, gerade in Bezug auf das schulische Angebot in unserer Stadt“, wie Held unterstreicht.

Oppenheim habe in den letzten Jahren immer an der Spitze der Bewegung gestanden, wenn es um Innovationen ging, „ob bei der Einführung einer flächendeckenden und Strom sparenden LED-Straßenbeleuchtung, der Sanierung des Bahnhofs oder der Gründung einer Tourismus GmbH, in ganz Rheinhessen folgen andere Kommunen den positiven Beispielen unserer Stadt“.

Und auch in Sachen Stadtsanierung sei die Regierungsbilanz „mehr als vorzeigbar“: „Wir haben neben der Dalbergerstraße, dem Zuckerberg und der Burgstraße, die Vorstädterstraße, den Kautzbrunnenweg , die Bahnhofstraße sowie die Straßen Am Markt und die Merianstraße ausgebaut und auch bei der kreiseigenen Krämerstraße sowie Gaustraße mitgewirkt, um neben dem Umbau der Emondshalle nur einige Projekte aufzuzeigen, bei denen wir von der Städtebauförderung profitiert haben“, so Held. Seine Kontakte als Abgeordneter wolle er auch dafür einsetzen, weitere Fördermittel für Oppenheim zu generieren und das Mittelzentrum zwischen Mainz und Worms weiter voran zu bringen.

Für die anstehende Kommunalwahl wird die SPD mit Hilfe ihrer Bürgerbefragung die Programmgestaltung anhand der Bedürfnisse der Oppenheimerinnen und Oppenheimer ausrichten. Die Ergebnisse dieser Bürgerbefragungen werden derzeit ausgewertet und dann auch öffentlich diskutiert, kündigt die SPD die nächsten Schritte an.

Liste der Kandidaten für den Oppenheimer Stadtrat: 1. Marcus Held, 2. Frieder Reichert, 3. Bärbel Trost, 4. Marc Sittig, 5. Jörg Steinheimer, 6. Andrea Bunk, 7. Walter Lang, 8. Hansjürgen Bodderas, 9. Johanna Mohr, 10. Stephanie Kloos, 11. Bernd Weiß, 12. Claus Uebel, 13. Jürgen Gölzenleuchter, 14. Klaus Senfter, 15. Jens Gehindy, 16. Hans-Willi Mohr, 17. Franz Kram, 18. Siggi Seeger, 19. Peter Kunze, 20. Marc Ritzel,  21. Marie-Luise Thüne, 22. Dr. Michael Thomä