Monja Seidel, Bürgermeisterkandidatin der FWG Selzen

Monja Seidel, Bürgermeisterkandidatin der FWG Selzen
Foto privat

FWG geht mit eigener Kandidatin ins Rennen

Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) Selzen hat sich für Monja Seidel als Kandidatin für das Amt der Ortsbürgermeisterin in Selzen ausgesprochen. Mit einem einstimmigen Wahlergebnis stellte sich die FWG auf der jüngsten Mitgliederversammlung geschlossen hinter Ihre Bürgermeisterkandidatin.

Monja Seidel liegt am Herzen, die Dorfgemeinschaft in Selzen – den „Selzer Geist“ – wieder zu beleben. Mit gemeinschaftlichen Projekten soll das schöne Dorf Selzen mit Leben und Aktivität gefüllt werden. Dazu können die Anregungen der „Lokalen Agenda“ (einer Initiative der FWG) und die vielen Ideen, die Selzer Bürger an die FWG in den vergangenen Jahren herangetragen haben, als Leitfaden dienen.

Dorfgemeinschaft und Konsens im Fokus

Konsens und Zufriedenheit durch das Bemühen um Verständnis zu finden, sollte anstelle parteitaktischer Erwägungen immer im Vordergrund stehen, so Seidel. Der Blick für die Bedürfnisse der Kinder und Senioren soll beibehalten werden. Gleichzeitig müssen die Interessen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in gleichem Maße berücksichtigt werden. Ohne eine Politik, die allen Gruppen der Gesellschaft gerecht wird, kann ein Dorf wie Selzen kaum Zukunft gestalten. Dabei gehören die Belange des Helferkreises und der Stiftung Senfkorn genauso ins Blickfeld, wie Kinderkrippe, Kindergarten und Grundschule. Wichtig sind ihr auch eine wirksame Beteiligung der jungen Mitbürger an der Gemeinschaft und geförderte Freiräume für Jugendliche und junge Erwachsene. Ein wesentlicher Baustein ist dabei die Stärkung und Unterstützung der Vereine in Ihrer Jugendarbeit.

Dies alles lässt sich nur umsetzen, resümiert Monja Seidel, wenn sich die politische Kultur in Selzen ändert. Dabei steht die Zusammenarbeit der verschiedenen politischen Kräfte genauso im Fokus, wie die Bürgerbeteiligung.

Bürger in die Entscheidungen einbinden

Die FWG hat immer gefordert, alle politischen Gruppierungen verantwortlich in die Verwaltung einzubinden, dazu steht sie auch weiterhin. Das bedeutet, dass erneut versucht werden soll, alle Fraktionen im Rat zur aktiven Mitarbeit zu gewinnen. Auch die tatsächliche Umsetzung von Bürgerbeteiligung ist ein wesentliches Anliegen der FWG. Dies zeigt etwa der Antrag zur Durchführung von regelmäßigen Bürgerversammlungen, den der Rat bereits vor längerer Zeit mehrheitlich gebilligt hat. Die vorhandenen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung über Versammlungen, Bürgerinitiativen und Bürgerbegehren sollen genutzt und ausgebaut werden. Auf diese Weise soll lokale Demokratie für alle erlebbar gemacht werden. Dabei darf niemand ausgegrenzt werden, das – so Seidel – gebiete die Toleranz und der Respekt vor den Mitmenschen.

Die ausgebildete Bilanzbuchhalterin Monja Seidel ist ein „Selzer Meedsche“, aufgewachsen in dieser Rheinhessenmetropole. Mit Mann und Kind ist sie fest in ihrer Gemeinde verwurzelt und seit langem fast tagtäglich in den verschiedensten Funktionen ehrenamtlich für den Ort aktiv. Ob Gemeinderat, Turnverein, Männergesangverein oder bei diversen Kinderbasaren, ob Altennachmittage oder Dorffeste – wenn es gilt, zu helfen ist sie immer die, die nicht nein sagt.

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