Munter diskutieren die Teilnehmer des Fachtages über interessante Inhalt. Foto: Sportbund Rheinhessen

Munter diskutieren die Teilnehmer des Fachtages über interessante Inhalt. Foto: Sportbund Rheinhessen

Social Media ist längst kein Phänomen mehr, sondern ist schon fest mit der Gesellschaft verschmolzen. Umso wichtiger wird dieses Thema auch für die Sportvereine. Rund 20 Vertreter sammelten beim Fachtag „Social Media“ der Sportjugend Rheinhessen wertvolle Anregungen und wichtige Tipps. Denn das Internet bietet viele Chancen, birgt aber auch Risiken. Welche genau, lesen Sie hier.

Fachtag „Social Media“ der Sportjugend

Social Media ist längst kein Phänomen mehr, Social Media ist mit der Gesellschaft verschmolzen. In jeder Minute werden auf der ganzen Welt 205 Millionen Mails abgerufen, 50.000 Apps runtergeladen und sechs neue Wikipedia-Artikel veröffentlicht. In jeder Minute.

„Menschen reden schon immer miteinander. Nur heute tun sie es öffentlich“, sagte PR-Berater Sven Labenz im Rahmen des Fachtages „Social Media“ der Sportjugend Rheinhessen. Interessierte Vereinsvertreter nutzten die Gelegenheit, um sich in diesem Bereich auf den neuesten Stand zu bringen und wertvolles Wissen mit in ihre Vereine zu nehmen. Denn Social Media ist auch für die Sportvereine der Region ein wichtiges Thema. Das Internet verkörpert Wissen und Austausch zugleich. „Heute sprechen alle mit allen – auf allen Kanälen“, sagte Labenz. Das gilt für die interne Kommunikation innerhalb der Vereine, aber auch für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit. „Denn wir suchen nicht länger nach der Nachricht, die Nachricht findet uns“, schilderte Labenz. Bedeutet für die Vereine: Sie selbst können die Medien auf den verschiedenen Kanälen wie Facebook mit ihren Nachrichten versorgen.

Datensicherheit ebenfalls eine Thema

Wenn man sich allerdings im Internet bewegt, dann wird das Thema Datensicherheit schnell zu einem großen Thema. Deshalb zeigte Mario von Wantoch-Rekowski den Teilnehmern Tipps, wie man es den Unternehmen schwer machen kann, an ihre Daten zu kommen. „Denn dafür geben die Unternehmen Millionen aus“, sagte er. „Es wird alles abgesaugt und miteinander in Beziehung gesetzt, um die Nutzer dann anzusprechen.“ Um diesem Daten-Klau aus dem Weg zu gehen, müsse man sein Nutzerverhalten ändern. Erster Tipp: Wenn ein User in einem Browser auf Facebook angemeldet ist, soll er einen anderen Browser nutzen, um Dinge zu recherchieren. Dann können die Cookies sich nicht miteinander verbinden. Apropos Cookies: „Die sollte man sowieso als erstes löschen“, lächelte von Wantoch-Rekowski.

„Computerspiele ohne Computer“ lautete die abschließende Einheit von Janina Pfeiffelmann, die die Teilnehmer in die anliegende Sporthalle des Schloss-Gymnasiums entführte und ordentlich in Bewegung brachte.