Polizei hilft schweizer Judokas bei der Heimreise. (Symbolbild: stock:xchng)

Polizei hilft schweitzer Judokas bei der Heimreise. (Symbolbild: stock:xchng)

Unbürokratisch und schnell trat die Autobahnpolizei der Wache Gau-Bickelheim den Beweis an, dass der Spruch „Die Polizei dein Freund und Helfer“ nicht unbegründet ist. Vollkommen ratlos war eine Reisegruppe aus der Schweiz, als ihr angemieteter Kleinbus am Sonntagnachmittag auf der A61 bei Worms mit einer Panne stehen blieb.

Businsassen zunächst vermisst

Dort hatte eine zufällig vorbeikommende Streife der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim zunächst das verlassene Fahrzeug aufgefunden. Im Restaurant der etwa 300 Meter entfernten Raststätte Wonnegau-West trafen die Beamten dann auf acht verzweifelte Kinder und Jugendliche mit ihrem Betreuer, die auf der Rückreise von einem Judo-Wettkampf nach Fribourg waren.

Kein Ersatzfahrzeug verfügbar

Die Mietwagenfirma hatten sie zwar erreichen können. Die sah sich jedoch außerstande, so schnell ein Ersatzfahrzeug zu schicken. Für den 34-jährigen Betreuer gab es nun keine Möglichkeit, mit den Kindern nach Hause zu gelangen. 

Polizei half mit Transportmöglichkeit

Ein paar Telefonate später stand fest, dass es eine Bahnverbindung nach Fribourg in der Schweiz gab und ein Zug demnächst von Worms aus abfährt. Mit einem schnell angeforderten Kleinbus der Polizei ging es für die sichtlich erleichterten kleinen Judoka zum Bahnhof und noch am gleichen Abend bis nach Hause.