Für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement hat Karl-Heinz Adam die Ehrenmedaille des Landes Rheinland-Pfalz erhalten. Staatssekretär Jürgen Häfner überreichte dem Vizepräsidenten des Sportbundes Rheinhessen die Auszeichnung.

Staatssekretär Jürgen Häfner (2.v.l.) überreicht Karl-Heinz Adam (Mitte) die Ehrenmedaille. Sportbund-Präsident Magnus Schneider (links), Adams Lebensgefährtin
und Sportkreis-Vorsitzender Karl-Heinz Weyand gratulieren. Foto: Dennis Rink

„Ganz Rheinland-Pfalz profitiert von so engagierten Personen“, lobte Häfner das Engagement des 71-jährigen gebürtigen Moselaners, das seinesgleichen sucht. Denn es sind weniger die nackten Daten, sondern vielmehr die Intensität seines Engagements, die dem Betrachter höchsten Respekt abnötigen. Wenngleich die Zahlen bereits eindrucksvoll genug erscheinen.

Wer schon vor 49 Jahren eine Ehrung des Fußballverbandes Rheinland für seine Tätigkeit als Jugendstaffelleiter des Kreises Bernkastel erhielt, wer 46 Jahre lang als Schiedsrichter aktiv war und „nebenbei“ Kreis- und Bezirksvorsitzender der Fußballer an der Nahe, Sportkreisvorsitzender des Sportbundes Rheinhessen, Vorstandsmitglied des Südwestdeutschen Fußballverbandes und Vizepräsident des Sportbundes Rheinhessen ist, der kann in dieser Beziehung schon Einiges vorweisen. Wer alle Ehrenämter des Karl-Heinz Adam auflistet und die Anzahl der Jahre addiert, die er für diese Ehrenämter geopfert hat, kommt auf unglaubliche 386 Jahre. „Karl-Heinz Adam ist ein Geschenk für den Sport in Rheinland-Pfalz“, sagte Sportbund-Präsident Magnus Schneider.

Fragt man Adam nach den schönsten Erlebnissen seiner Funktionärslaufbahn, dann erhält man eine überraschende Antwort: „Das waren die Jahre als Jugendbetreuer beim SV Burgen, als wir – die Spieler und ich – mit dem Fahrrad manchmal 25 Kilometer zu den Spielen und nachher wieder zurückfuhren“, erinnerte sich Adam. „Das war manchmal hart, aber auch wunderschön.“

Den Sport nach vorne zu bringen, den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten, um ihr Hobby auszuüben – das war und ist für Karl-Heinz Adam das Wichtigste.