Sonderopfer Fluglärm

Sonderopfer Fluglärm kritisiert von Lobbyisten gemachte Gesetze.

Mit einer breit angelegten Aktion appellieren zahlreiche Initiativen gegen Fluglärm im Rhein-Main-Gebiet an die verantwortlichen Politiker, endlich wirksame Maßnahmen gegen den Lärm zu ergreifen, dessen gesundheitsschädliche Wirkung längst entschieden ist.

Flughafen-Lobby geprägte Fehlentscheidungen

Die Abgeordneten werden angeschrieben, verbunden mit dem Appell, am Wohl der Menschen ausgerichtete Entscheidungen zu treffen und durch von der Flughafen-Lobby geprägte Fehlentscheidungen rückgängig zu machen. Den Inhalt der Karte finden Sie auf www.flughafen-ausbau-verhindern.info

Manipulierte Gutachten beeinflussen Entscheidungen

Das Augenmerk wird bei dieser Aktion darauf gerichtet, dass die maßgeblichen politischen Entscheidungen auf manipulierten und teilweise falschen Gutachten beruhen, die Fraport in die Verfahren eingebracht hat. Diese Fehlentscheidungen zu korrigieren, muss sich eine neue hessische Landesregierung zur Aufgabe machen. Entgegen anderslautenden Auffassungen ist das juristisch möglich.

Politischer Wille etwas gegen Fluglärm zu tun fehlt

Es fehlt bisher allein an dem politischen Willen, sich dem längst widerlegten Arbeitsplatzargument entgegen zu stellen. Dazu gehören auch ein Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr sowie eine Deckelung der Flugbewegungen deutlich unterhalb des heutigen Niveaus.

Weichen für eine neue Luftverkehrspolitik stellen

Die neu zu bildenden Regierungen in Wiesbaden und Berlin haben jetzt die Möglichkeit, bei ihren Koalitionsverhandlungen die Weichen für eine neue Luftverkehrspolitik zu stellen. Die Menschen rings um Deutschlands Flughäfen wollen nicht weiter „Sonderopfer“ einer auf grenzenloses Wachstum ausgerichteten Politik sein. Wir müssen uns jetzt Gehör verschaffen, ehe über die Köpfe der leidtragenden Bürger hinweg, Vereinbarungen getroffen werden, die die Interessen der Luftfahrtindustrie über den Gesundheitsschutz der Bevölkerung stellen.