Marcus Held weiter Vorsitzender / Oppenheimer Genossen starten mit verjüngtem Team ins Kommunalwahljahr

 

Marcus Held wurde erneut zum Parteivorsitzenden der Oppenheimer SPD gewählt. In geheimer Wahl erhielt Held 88 Prozent der Stimmen. Zusätzlich standen die weiteren Vorstandspositionen zur Abstimmung. Marcus Held sieht die Oppenheimer SPD mit dem neuen Vorstand bestens aufgestellt. “Es kommt mehr denn je auf die Mannschaft an, die das Programm glaubhaft und mit Engagement nach außen vertreten wird. Wir haben ein starkes Team für Oppenheim”, erklärt Held.

Als neue zweite Vorsitzende wählten die Mitglieder Andrea Bunk (53), Walter Lang (57) und Claus Uebel (44). Andrea Bunk arbeitet im Altenzentrum Oppenheim und ist seit 2008 Mitglied der Partei. Im Vorstand arbeitete sie bereits seit 2009 als Beisitzerin mit. Walter Lang ist ebenfalls vielen Oppenheimern bekannt. Er arbeitet als Gästeführer und bringt aufgrund seiner langjährigen Betriebsratstätigkeit viel Erfahrung mit. Um den Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich im neuen Vorstand Claus Uebel. Er verantwortet hauptberuflich als Pressesprecher der DAK-Gesundheit die Pressearbeit für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

Für die bevorstehende Kommunalwahl im Mai nächsten Jahres will die Partei die Bürger zum Dialog einladen. “Wir werden die Oppenheimer nach ihren Wünschen, aber auch ihrer Kritik fragen”, kündigt der neue zweite Vorsitzende Claus Uebel an.  Einen der politischen Schwerpunkte sieht Held in der Weiterentwicklung Oppenheims zum Mittelzentrum zwischen Mainz und Worms. Dafür sei es notwendig das längst überfällige Neubaugebiet Krämereck-Süd umzuetzen und mehr Gewerbe anzusiedeln.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung diskutierte die Partei kontrovers auch über die Ergebnisse bei der Bundestagswahl und welche Chancen und Risiken mit einer eventuellen Regierungsbeteiligung über eine große Koalition gegeben seien. Willi Keitel, Fraktionsvorsitzender der SPD im Oppenheimer Stadtrat, lobte den professionell geführten Bundestagswahlkampf und dankte Marcus Held als ersten Bundestagsabgeordneten aus Oppenheim dafür. Mit Philipp Monnard und Christoph von Loeben begrüßte Held zudem zwei neue Mitglieder in den Reihen der Oppenheimer Genossen.

In seinem Rechenschaftsbericht ging Held auf die bedeutendsten Straßenbaumaßnahmen im Altstadtgebiet ein, wie beispielsweise die Krämerstraße als „Hauptschlagader“ des historischen Stadtkerns, die von Grund auf neu gestaltet und umfassend saniert wurde. Darüber hinaus verwies der Vorsitzende auf die vorbildliche Situation der Stadt bei den Kinderbetreuungseinrichtungen. “Wir haben hier frühzeitig die Weichen gestellt und können heute jedem Kind einen Betreuungsplatz anbieten”, schildert er die günstige Oppenheimer Struktur. Vorbildlich sei Oppenheim auch in der Jugendarbeit. Das Jugendhaus, mit jährlich rund 100.000 Euro an Investitionskosten, wurde in der Nähe der Schulen platziert und ist somit für die Jugend besser erreichbar. Besonders wichtig ist der SPD Oppenheim die Zusammenarbeit mit den Oppenheimer Vereinen und Verbänden sowie die Förderung ehrenamtlichen Engagements. Dafür stehe die Emondshalle den Vereinen kostenfrei zur Verfügung und mit den beiden neuen Kunstrasenplätzen gäbe es hervorragende Sportstätten für den Schul- und Vereinssport. Ergänzt würde das Angebot durch die neu gestaltete Stadtbücherei. Auch sei die Stadt inzwischen mit dem weiteren Ausbau der IGS und dem Gymnasium zu St. Katharinen ein attraktives Bildungszentrum. “Gerade junge Familien legen großen Wert auf ein gutes Bildungsangebot bei kurzen Wegen”, faste Held die Lage in Oppenheim zusammen. Die geschaffenen Werte seien aber auch Grund dafür, dass sich die finanzielle Situation Oppenheims nicht verbessert hätte.

Als Schriftführerin bestätigten die Mitglieder Stephanie Kloos im Amt. Ebenfalls bestätigt wurde Frieder Reichert als Kassierer. Als Beisitzer wählten die Genossen: Katharina Jäger, Verena Held, Matthias Mohr, Holger Hessmann, Jörg Steinheimer und in Abwesenheit Siegfried Seeger.