Sonnenaufgang am Rhein, der oft harmloser aussieht als er ist. (Bild: Andreas Lerg)

Am frühen Freitagmorgen kurz nach sieben Uhr geht bei der Polizei die Mitteilung ein, dass am Feldbergtor eine Person in den Rhein gegangen und nicht wieder aufgetaucht sei. Sofort werden Rettungskräfte von Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Einsatzort entsandt, um nach dem Schwimmer im Rhein zu suchen. Ein Polizeihubschrauber der hessischen Polizei sowie der ADAC-Rettungshubschrauber waren ebenfalls im Einsatz.

Berliner wollte über den Rhein schwimmen

Vor Ort kann dann in Erfahrung gebracht werden, dass einer von zwei Brüdern, ein 20-Jähriger Berliner, auf die Idee gekommen wäre, „über den Rhein zu schwimmen“. Sein Bruder habe ihn noch eine Weile im Rhein beobachten können, ihn aber dann aus den Augen verloren.

Schwimmer im Rhein schafft es auf die Petersaue

Der Mann kann schließlich von Polizisten des 5. Wiesbadener Polizeireviers auf der Petersaue nass und in Boxershorts wohlerhalten angetroffen werden. Das Schwimmen im Rhein ist an dieser Stelle nicht erlaubt und wie schon oft berichtet, wegen der Strömung nicht ungefährlich. Nun muss geprüft werden, ob dem jungen Mann die sicherlich nicht unerheblichen Kosten für den Einsatz auferlegt werden.