Die vier Binger Prüflinge zeigen stolz ihr BerufsreifeZeugnis. Mit ihnen freuen sich Jürgen Weichel, Schulleiter der realschule Plus“ Am Scharlachberg“ Bingen (links) und FAW-Standortleiter Christoph Abel (rechts)

Die vier Binger Prüflinge zeigen stolz ihr BerufsreifeZeugnis. Mit ihnen freuen sich Jürgen Weichel, Schulleiter der realschule Plus“ Am Scharlachberg“ Bingen (links) und FAW-Standortleiter Christoph Abel (rechts)

Im Rahmen der von der Agentur für Arbeit Mainz finanzierten Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme bei der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) Bingen nutzten vier jugendliche Absolventen aus Bingen die Chance,  im zweiten Anlauf den Hauptschulabschluss zu erlangen. Der Unterricht wurde von FAW-Lehrkraft Jörg Hadzik organisiert und durchgeführt, die Prüfungen fanden in Zusammenarbeit mit der Realschule Plus Am Scharlachberg in Bingen statt. Deshalb ließ es sich Schulleiter Jürgen Weichel nicht nehmen, den vier Binger Absolventen ihre Abschlusszeugnisse persönlich zu überreichen. „Behalten Sie Ihren Ehrgeiz bei und nutzen Sie die Chancen, die sich Ihnen mit dem erlangten Abschluss bieten“, gab der Prüfungsvorsitzende den jungen Berufsstartern mit auf dem Weg. „Der Grundstein für Ihre berufliche Zukunft ist gelegt“, pflichtete FAW-Standortleiter Christoph Abel dem Schulleiter bei und verwies auf einen Absolventen, dem die bestandene Prüfung einen betrieblichen Ausbildungsplatz sicherte.

Der Sozialpädagoge zog zusammen mit dem Berufsberater der Agentur für Arbeit  Sascha Skubski ein positives Fazit aus dem diesjährigen Durchgang der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme: „Dass 19 jugendliche Teilnehmer die Bildungsmaßnahme zum Sprung in die betriebliche Berufsausbildung nutzen konnten, ist ein versöhnlicher und erfolgreicher Abschluss. Andere werden mit einer Einstiegsqualifizierung, einer außerbetrieblichen Berufsausbildung oder einem Freiwilligen Sozialen Jahr ihren beruflichen Werdegang fortsetzen“.  Ausdrücklich bedankt sich Christoph Abel bei den heimischen Betrieben für ihre Bereitschaft, den Jugendlichen durch Praktika Einblicke in die Arbeitswelt zu gewähren. „Die Jugendlichen konnten sich in den Praktika für eine Ausbildungsstelle empfehlen und die Firmen hatten die Möglichkeit, die  Bewerber genau kennenzulernen und sich von deren Motivation zu überzeugen“, zeigt der FAW-Standortleiter die Vorteile der Kooperation auf.