OPPENHEIM – ein perfekter Vatertagsausflug – sommerlich warm, strahlender Sonnenschein, ein gemütliches Plätzchen am See, die Angel in der einen, das Bier in der anderen Hand. Leider wurde daraus nichts, denn aufgrund des Alkohols zerstritten sich die Väter, so dass anstatt Fischen Väter geangelt wurden. Soweit der Auftakt für die Jungen Hüpfer des Jugendrotkreuzes aus Nierstein-Oppenheim. Für die Kinder galt es nun, die durch den noch fest steckenden Angelhaken verursachte Wunde zu versorgen, mit den Launen der „alkoholisierten“ Mimen umzugehen, einen Sonnenstich zu lindern und eine Schnittwunde zu verarzten. Kein Problem für die amtierenden Kreismeister zwischen elf und fünfzehn Jahren.

Außer Erster Hilfe standen wie in jedem Jahr noch Sport-Spiel, eine soziale und RotKreuz-bezogene Aufgabe sowie Musisch-Kulturell auf dem Programm. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums waren die musisch-kulturelle und die RotKreuz-bezogene Aufgabe entsprechend unter diesem Motto gestellt und befassten sich mit den Grundsätzen sowie Menschen- und Kinderrechten.

Mit der Behandlung solcher Themen wird das JRK seinem Grundsatz der sozialen Bildung gerecht und lenkt bei seinen Mitgliedern den Fokus auf Selbstverständliches, was jedoch noch nicht weltweiter Standard ist. Die aktuelle Kampagne „Klimahelfer – änder‘ was, bevor‘s das Klima tut“ war natürlich ebenfalls Thema und drehte sich topaktuell um das Hochwasser und die Folgen.

Am Ende des Tages wurden die Sieger verkündet, die Ende August den Bezirksverband Rheinhessen-Pfalz auf dem Landeswettbewerb in Koblenz vertreten. In der Stufe I siegten die „Erste Hilfe Teufel“ aus Mainz-Marienborn vor den Gruppen aus der Pfalz. In der Stufe II erklommen erneut die „Jungen Hüpfer“ aus Nierstein-Oppenheim das oberste Treppchen.

Dominik Trub bei der Versorgung eines von der Slackline gestürzten Sportlers

Dominik Trub bei der Versorgung eines von der Slackline gestürzten Sportlers