Sonntag, Januar 17

SPD begrüßt Ratsentscheid zum Krämereck Süd

Alternative Liste macht mit Zustimmung Weg frei

In seiner jüngsten Sitzung am vergangenen  Dienstag hat der Oppenheimer Stadtrat einen Beitrittsbeschluss zum bereits genehmigten Bebauungsplan Krämereck Süd gefasst und das Moratorium für beendet erklärt. Die Zustimmung der Alternativen Liste (AL) zum Bebauungsplan begrüßt der Sprecher der Oppenheimer Sozialdemokraten Claus Uebel ausdrücklich: „Es ist eine gute Entscheidung für Oppenheim“, stellt Uebel fest. Nach der Kommunalwahl 2009 hatte die AL in den Koalitionsverhandlungen darauf gedrängt den Baubeginn für das Krämereck Süd um mindestens vier Jahre zu verschieben.

„Die Entwicklung Oppenheims als Mittelzentrum zwischen Mainz und Worms kann jetzt weitergehen“, erklärt Uebel. Die Zustimmung der AL hat aber nicht nur Vorteile für die Menschen in der Region. Auch die Stadtkasse profitiert durch dringend benötigte Einnahmen bei der Grund- und Gewerbesteuer. „Es ist daher wichtig auch das geplante Fachmarktzentrum zu realisieren“, stellt Uebel fest. In Zeiten niedriger Bauzinsen und einer anhaltenden hohen Nachfrage nach bezahlbarem Baugrund ist Oppenheim im Vergleich mit den Nachbargemeinden bereits zurückgefallen. Die Lage Oppenheims mit kurzen Wegen, einer hervorragenden Infrastruktur und einer sehr guten Anbindung sowohl an die Metropolregion Rhein-Neckar als auch in Richtung Mainz und das Rhein-Main-Gebiet macht Oppenheim attraktiv. Das die vorhandenen Baulücken geschlossen wurden oder, wie beim Baugebiet „Am Wäldchen“ noch bebaut werden, ist nach Ansicht der SPD Oppenheim nicht der Erfolg des Moratoriums. „Nur durch das Engagement der GWG und ihrer Tochtergesellschaft HGO konnten diese Lücken erschlossen werden“, fügt Uebel hinzu. Aktuell sind nur noch wenige Grundstücke in Oppenheim nicht bebaut. „Diese befinden sich in Privatbesitz“. Uebel verweist zudem darauf, dass das Mariacron-Gelände bereits vor dem Moratorium erschlossen wurde.

Wie wichtig die Weiterentwicklung Oppenheims ist mach ein Beispiel  deutlich. Die Firma Rewe möchte sich seit längerem in Oppenheim vergrößern. Aufgrund fehlender Gerwerbeflächen wird Rewe jetzt in Nierstein einen neuen großen Einkaufsmarkt bauen. „Wir müssen befürchten, dass dann der Rewe-Markt in Oppenheim schließt“, blickt Uebel in die Zukunft.

Wie dringend ein Neubaugebiet in der Größe des geplanten Krämereck Süd für die Stadt ist wird durch eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung belegt. Danach erwarten die Experten bis 2030 für Oppenheim eine Bevölkerungszuwachs von rund 10 Prozent. „In der Bauverwaltung der VG gibt es rund 80 Anfragen Interessierter zum Krämereck Süd“, stellt SPD-Sprecher Claus Uebel fest.

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Prima. es hat geklappt. :-)

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