Pferdeschänder in Guntersblum am Werk. (Symbolbild: stock:xchng)

In Guntersblum wurde ein Pferd auf der Weide von einem Pferdeschänder verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. (Symbolbild: stock:xchng)

Die Polizei hat erste Hinweise in Bezug auf den Pferdeschänder in Guntersblum erhalten. Am 6. April gelangte ein bisher unbekannter Täter zwischen 14:00 Uhr und 17:30 Uhr auf die Pferdekoppel im Algersweg und verletzte eines der Pferde durch äußere Manipulation im Genitalbereich. Dazu wurde vermutlich ein Messer benutzt. (Wir in Rheinhessen berichtete).

Grauer Kastenwagen beobachtet

Im Zeitraum vor der Tat soll öfters ein grauer Kastenwagen (eventuell ein Renault Berlingo) in der Nähe der Pferdekoppeln abgestellt gewesen sein. Der Fahrer, eine männliche Person kräftiger Statur um die 50 Jahre alt, könnte insoweit bedeutende Beobachtungen gemacht haben und ein wichtiger Zeuge sein. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Oppenheim unter Tel. 06133/933-100 entgegen.

Tierquälerei ist ein Straftatbestand

Nach deutschem Recht ist Tierquälerei ein Straftatbestand, der mit Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder empfindliche Geldstrafen geahndet wird. Näheres regelt § 17 des Tierschutzgesetzes (TierSchG). Wer nicht das eigene, sondern ein fremdes Trier quält macht sich zusätzlich der Sachbeschädigung (§ 303 Strafgesetzbuch) schuldig, was mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft wird.